Öffentlichkeit

21.6.2017

Kreiszeitung.de

HNA.de

Erklärung zur heutigen Bundestagsdebatte über Antisemitismus:

Zur Diskussion im Bundestag bzgl. Antisemitismus erklärt der Gründer der WerteInitiative, Elio Adler:

 

„Unsere Gruppe jüdischer Deutscher sieht mit Schrecken, wie der stets latent vorhandene Antisemitismus durch die aktuelle Situation neues Feuer erhält. Rechte fühlen sich berufen, ihre nationalistische Hetze zu intensivieren. Bei den Linken heißt das dann „Antizionismus“ und offenbart sich in einem absurden Maß an „Israel-Kritik“ . Teile der muslimischen Communities zeigen mittlerweile auch immer deutlicher, welches judenfeindliche Potential in ihnen schlummert.

Was passiert, wenn die Hunderttausenden mehrheitlich antisemitisch und demokratiefern sozialisierten Migranten auf die Straße gehen? Wir jüdischen Deutschen sind besorgt um den gesellschaftlichen Frieden dieses Landes und fürchten, dass unser aller Zuhause seinen freiheitlichen Kern verliert. Frankreich, England, Belgien, Schweden unterliegen einer bedrohlichen Entwicklung, die wir auch hier absehen können.

Wir appellieren dringend an die Bundesregierung, sich des Themas „wiederaufkeimender Antisemitismus“ anzunehmen. Dies sollte u.a. durch Bestellung eines Antisemitismusbeauftragten im Bundeskanzleramt geschehen, der in alle diesen Bereich betreffenden Entscheidungen involviert werden sollte. “


16.6.2017

NDR „Shabbat Shalom“

Hier der Teil der Sendung (ein wenig „2 Juden, 5 Meinungen“).


WELT über die WerteInitiative und die Antworten der Parteien

Print: https://www.welt.de/print/die_welt/politik/article165595494/Eine-Partei-hat-den-Test-nicht-bestanden.html

Online: https://www.welt.de/politik/deutschland/article165565984/Nur-eine-Frage-wurde-von-der-AfD-beantwortet.html


inFranken.de über die WerteInitiative und die Antworten der Parteien

http://www.infranken.de/ueberregional/Leitkultur-und-Islam-Juedische-Waehler-fragen-nach-die-Parteien-antworten;art55462,2722251


03.06.2017

Stellungnahme zur Weigerung von ARTE einen Film zum „Antisemitismus in Europa“ auszustrahlen:

 


11.5.2017

Die WerteInitiative in der Jüdischen Allgemeinen:
»Er selbst hat seinen Text als Diskussionsbeitrag bezeichnet«, sagt Elio Adler zu de Maizières Papier. »Und dazu ist er meiner Meinung nach hervorragend geeignet.« Der Berliner Zahnarzt hatte 2014 die »Werteinitiative« gegründet, eine jüdische Gruppe, deren Ziel die Stärkung freiheitlich-demokratischer Grundwerte und die Beziehung Deutschlands zu Israel ist. Angesichts der vielen Flüchtlinge aus Syrien müsse auch darüber gesprochen werden, welche Werte ihnen als Basis des Zusammenlebens vermittelt werden sollen, sagt Adler. »Wir erleben derzeit eine Enthemmung, die von vielen Seiten ausgeht, von rechten Parteien, die Bürger ermutigen, rassistisch zu agieren, von Linksextremen, die ihre Judenfeindlichkeit mit Verschwörungstheorien über das Kapital untermauern, und von Muslimen, die ihre religiösen und kulturellen Vorurteile auszuleben versuchen. Man weiß gar nicht, wogegen man zuerst etwas unternehmen soll.« Da begrüße er die Leitkulturdebatte. Es ginge doch nicht um »das Mindestmaß dessen, was alle machen müssen«, betont er, »sondern eher um eine Art Kompass, der die Richtung anzeigt«.

CHRISTLICH Adler berichtet, dass die meisten Juden in seiner Initiative sehr positiv auf die zehn Punkte reagiert hätten. »Einige wenige haben sich an der starken Betonung der christlichen Prägung gestört – aber das ist nun einmal faktisch in Deutschland so.«

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28524


5.5.2017

Die WerteInitiative in der Jüdischen Rundschau


2.5.2017

„Jüdische Positionen zur Bundestagswahl 2017“ wurde an die Parteien zwecks Stellungnahme mit folgendem Anschrieben versandt:

Wir, eine Gruppe jüdischer Deutscher, engagieren uns seit fast 3 Jahren für die Stärkung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, weil wir befürchten, dass der gesellschaftliche Frieden und das von Freiheit, gegenseitigem Respekt und Toleranz geprägte Leben in Deutschland in Gefahr sind. In diesem Rahmen haben wir eine Vielzahl an Hintergrundgesprächen mit Bundestagsabgeordneten und Personen des öffentlichen Lebens geführt.

Während der bevorstehenden Legislatur werden sich Deutschland und Europa größten Herausforderungen gestellt sehen, angesichts derer es wichtiger denn je ist, die gesellschaftlichen und politischen Weichen richtig zu stellen.

Wir sehen es deshalb als notwendig an, uns als jüdische Deutsche als zivilgesellschaftliche Stimme an der politischen Diskussion zu beteiligen. Beiliegend finden Sie daher unser Positionspapier zur Bundestagswahl. Die Unterzeichner des Papiers sind als dessen Autoren zu verstehen. Auf der Liste der Unterstützer finden Sie „ungefiltert“ diejenigen, die nach Veröffentlichung, unsere Punkte als mit ihrem Namen unterstützendwert erachtet haben.

Um den ca. 100.000 wahlberechtigten jüdischen Deutschen und auch den ca. ebenso vielen in Israel Lebenden mit deutschem Pass eine Entscheidungshilfe für die Wahl zu geben, bitten wir Sie, um Stellungnahme, wie Ihre Partei zu den einzelnen Punkten steht und ob und wie Sie gedenken, diese Punkte in Ihre Politik einfließen zu lassen.

Wir bitten um Ihre Antworten bis 6.6., damit wir diese – medial begleitet – am 12.6. veröffentlichen können.


1.5.2017

Presseerklärung bzgl. Veröffentlichung von Innenminister de Maiziere in der BamS:

Zu den am 30.4. von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere veröffentlichten 10 Punkten zur Deutschen Leitkultur, erklärte der Initiator der WerteInitiative, Dr. Elio Adler:
„Die vom Innenminister angestrengte Diskussion über die Art, wie wir zusammen leben, war längst überfällig, denn eine Gesellschaft braucht mehr als ein gemeinsames Grundgesetz, um unter Druck bestehen zu können. Wir begrüßen daher seinen Beitrag ausdrücklich, wenngleich wir ein paar Punkte unter einem etwas anderen Lichteinfall sehen. So sollte z.B. Religion nur EIN möglicher „Kitt der Gesellschaft“ sein, da seine absolute Formulierung areligiöse Menschen ausschließt. In unserem Papier „Jüdische Positionen zur Bundestagswahl“, sprechen wir statt von „Deutscher Leitkultur“ lieber von „Freiheitlich-Demokratischer Leitkultur“, weil dies eher einer wertebasierten Integration in die Gesellschaft dient. Alle die, die nun laut „Wahlkampftaktik“ schreien, sollten sich intensiv, inhaltlich mit den Punkten auseinandersetzen, um sich nicht selbst mit dem Vorwurf des Wahkampf-Posings konfrontiert zu sehen “


20.4.2017

Jüdische Allgemeine

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28317


14.4.2017

NDR, Shabbat Shalom


12.4.2017

i24 tv, Israel


10.4.2017

i24 news, Israel

https://www.i24news.tv/en/news/international/europe/142335-170410-ahead-of-election-german-jews-set-forth-policy-demands-for-societal-integration


8.4.2017

MDR aktuell Nachrichtenradio

http://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/audio-344676.html


Rheinische Post online

http://www.rp-online.de/politik/feigenblatt-aid-1.6743582


Israelnetz

https://www.israelnetz.com/kommentar-analyse/2017/04/07/gegen-antisemitismus-aufstehen/


7.4.2017


Europe Online Magazin:

http://www.europeonline-magazine.eu/juedische-gruppe-will-kein-feigenblatt-der-afd-sein_532897.html


Greenpeace Magazin:

https://www.greenpeace-magazin.de/tickerarchiv/juedische-gruppe-will-kein-feigenblatt-der-afd-sein


Amerika Woche:

Berlin (dpa) – Eine Gruppe in Deutschland lebender Juden will sich nicht von der rechtspopulistischen AfD vereinnahmen lassen.

«Wir taugen nicht als das Feigenblatt der AfD», betonte Elio Adler, der Gründer der «WerteInitiative». Bei dieser Organisation handelt es sich nach eigener Darstellung um einen lockeren Verbund jüdischer Deutscher mit mehreren hundert Unterstützern, darunter auch sieben Abgeordnete des Bundestags.

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hatte ihre Partei in einem «Welt»-Interview als «Garanten jüdischen Lebens» bezeichnet und dabei auf den Widerstand gegen muslimische Zuwanderung angespielt.

Adler sieht sich durch die Alternative für Deutschland jedoch nicht vertreten. Seine Organisation wünsche sich Deutschland als Teil der EU und stehe für «ein wertebasiertes Integrationsangebot anstelle einer angstbasierten Ausgrenzungspolitik».


Welt:

Auch eine Initiative jüdischer Bürger, die jüngst mit einem Positionspapier zur Bundestagswahl 2017 an die Öffentlichkeit getreten ist, fühlt sich zu Unrecht von Petrys Partei vereinnahmt. „Wir taugen nicht als das Feigenblatt der AfD!“ sagte dazu der Gründer der „WerteInitiative“, Elio Adler, am Freitag in einer Erklärung.

Auf der Facebook-Seite der AfD war kürzlich ein Eintrag erschienen, in dem mit direktem Bezug auf das Papier der Zentralrat der Juden kritisiert, zugleich aber behauptet wird: „Wir stehen als AfD an der Seite der jüdischen Gemeinde in Deutschland.“

In dem Positionspapier der WerteInitiative wird unter anderem zu einem entschiedeneren Vorgehen des Rechtsstaats im Sinne einer „freiheitlich-demokratischen Leitkultur“ und zu größerer Wachsamkeit gegenüber dem Antisemitismus gerade auch vonseiten des politischen Islams aufgerufen.

Elio Adler sieht diese Forderungen jedoch in diametralem Gegensatz zu den Intentionen der AfD: „Wir wünschen uns“, heißt es in seiner Erklärung, „Deutschland als Teil einer vitalen Europäischen Union, treten für Beschneidung und Schächten ein, sehen jeden (staatsbürgerschafts- und religionsunabhängig) als Teil der Gesellschaft, der sich der freiheitlich-demokratischen Leitkultur verpflichtet, und machen ein wertebasiertes Integrationsangebot anstelle einer angstbasierten Ausgrenzungspolitik.“

Adler kritisiert auch, dass die AfD bereits mit Stellungnahmen in die Öffentlichkeit drängt, obwohl die WerteInitiative nach Sammlung weiterer Unterstützer-Unterschriften erst Ende April alle großen Parteien um Stellungnahme zu dem Positionspapier bitten wolle.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/article163516637/Die-AfD-ist-fuer-Juden-nicht-waehlbar.html


Pro Medienmagazin

https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2017/04/07/gegen-antisemitismus-aufstehen/

 


4.4.2017

Artikel in der „Welt“: „Jüdische Bürger warnen vor Islamismus“


1.04.2017

Veröffentlichung des überarbeiteten Positionspapiers „Jüdische Positionen zur Bundestagswahl 2017“, zunächst zur Sammlung weiterer Unterzeichner. Ende April wird es den Parteien mit der Bitte um schriftliche Stellungnahme zugesandt. Die Veröffentlichung der Antworten soll den jüdischen Wählern  und allen Interessierten Anhaltspunkte für Ihre Wahlentscheidung geben.


20.3.2017

Veröffentlichung des Positionspapiers „Jüdische Positionen zur Bundestagswahl 2017“, zwecks Sammlung von breiterem, inhaltlichen Feedback.


22.02.2017

1. politischer Gesprächskreis jüdischer Berliner
der Berliner  CDU-Fraktion. Die Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld, war die Gastgeberin.
Referent: Jens Spahn


2015 / 2016

etwa 50 Gespräche mit Bundestagsabgeordneten, Multiplikatoren, Experten


21.01.2015

ZusammenHALTen
Gesprächsrunde bei Bundespräsident Joachim Gauck


Beginn: 1:06:20

21.6.2017

Erklärung zur heutigen Bundestagsdebatte über Antisemitismus:

Zur Diskussion im Bundestag bzgl. Antisemitismus erklärt der Gründer der WerteInitiative, Elio Adler:

 

„Unsere Gruppe jüdischer Deutscher sieht mit Schrecken, wie der stets latent vorhandene Antisemitismus durch die aktuelle Situation neues Feuer erhält. Rechte fühlen sich berufen, ihre nationalistische Hetze zu intensivieren. Bei den Linken heißt das dann „Antizionismus“ und offenbart sich in einem absurden Maß an „Israel-Kritik“ . Teile der muslimischen Communities zeigen mittlerweile auch immer deutlicher, welches judenfeindliche Potential in ihnen schlummert.

Was passiert, wenn die Hunderttausenden mehrheitlich antisemitisch und demokratiefern sozialisierten Migranten auf die Straße gehen? Wir jüdischen Deutschen sind besorgt um den gesellschaftlichen Frieden dieses Landes und fürchten, dass unser aller Zuhause seinen freiheitlichen Kern verliert. Frankreich, England, Belgien, Schweden unterliegen einer bedrohlichen Entwicklung, die wir auch hier absehen können.

Wir appellieren dringend an die Bundesregierung, sich des Themas „wiederaufkeimender Antisemitismus“ anzunehmen. Dies sollte u.a. durch Bestellung eines Antisemitismusbeauftragten im Bundeskanzleramt geschehen, der in alle diesen Bereich betreffenden Entscheidungen involviert werden sollte. “


16.6.2017

NDR „Shabbat Shalom“

Hier der Teil der Sendung (ein wenig „2 Juden, 5 Meinungen“).


WELT über die WerteInitiative und die Antworten der Parteien

Print: https://www.welt.de/print/die_welt/politik/article165595494/Eine-Partei-hat-den-Test-nicht-bestanden.html

Online: https://www.welt.de/politik/deutschland/article165565984/Nur-eine-Frage-wurde-von-der-AfD-beantwortet.html


inFranken.de über die WerteInitiative und die Antworten der Parteien

http://www.infranken.de/ueberregional/Leitkultur-und-Islam-Juedische-Waehler-fragen-nach-die-Parteien-antworten;art55462,2722251


03.06.2017

Stellungnahme zur Weigerung von ARTE einen Film zum „Antisemitismus in Europa“ auszustrahlen:

 


11.5.2017

Die WerteInitiative in der Jüdischen Allgemeinen:
»Er selbst hat seinen Text als Diskussionsbeitrag bezeichnet«, sagt Elio Adler zu de Maizières Papier. »Und dazu ist er meiner Meinung nach hervorragend geeignet.« Der Berliner Zahnarzt hatte 2014 die »Werteinitiative« gegründet, eine jüdische Gruppe, deren Ziel die Stärkung freiheitlich-demokratischer Grundwerte und die Beziehung Deutschlands zu Israel ist. Angesichts der vielen Flüchtlinge aus Syrien müsse auch darüber gesprochen werden, welche Werte ihnen als Basis des Zusammenlebens vermittelt werden sollen, sagt Adler. »Wir erleben derzeit eine Enthemmung, die von vielen Seiten ausgeht, von rechten Parteien, die Bürger ermutigen, rassistisch zu agieren, von Linksextremen, die ihre Judenfeindlichkeit mit Verschwörungstheorien über das Kapital untermauern, und von Muslimen, die ihre religiösen und kulturellen Vorurteile auszuleben versuchen. Man weiß gar nicht, wogegen man zuerst etwas unternehmen soll.« Da begrüße er die Leitkulturdebatte. Es ginge doch nicht um »das Mindestmaß dessen, was alle machen müssen«, betont er, »sondern eher um eine Art Kompass, der die Richtung anzeigt«.

CHRISTLICH Adler berichtet, dass die meisten Juden in seiner Initiative sehr positiv auf die zehn Punkte reagiert hätten. »Einige wenige haben sich an der starken Betonung der christlichen Prägung gestört – aber das ist nun einmal faktisch in Deutschland so.«

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28524


5.5.2017

Die WerteInitiative in der Jüdischen Rundschau


2.5.2017

„Jüdische Positionen zur Bundestagswahl 2017“ wurde an die Parteien zwecks Stellungnahme mit folgendem Anschrieben versandt:

Wir, eine Gruppe jüdischer Deutscher, engagieren uns seit fast 3 Jahren für die Stärkung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, weil wir befürchten, dass der gesellschaftliche Frieden und das von Freiheit, gegenseitigem Respekt und Toleranz geprägte Leben in Deutschland in Gefahr sind. In diesem Rahmen haben wir eine Vielzahl an Hintergrundgesprächen mit Bundestagsabgeordneten und Personen des öffentlichen Lebens geführt.

Während der bevorstehenden Legislatur werden sich Deutschland und Europa größten Herausforderungen gestellt sehen, angesichts derer es wichtiger denn je ist, die gesellschaftlichen und politischen Weichen richtig zu stellen.

Wir sehen es deshalb als notwendig an, uns als jüdische Deutsche als zivilgesellschaftliche Stimme an der politischen Diskussion zu beteiligen. Beiliegend finden Sie daher unser Positionspapier zur Bundestagswahl. Die Unterzeichner des Papiers sind als dessen Autoren zu verstehen. Auf der Liste der Unterstützer finden Sie „ungefiltert“ diejenigen, die nach Veröffentlichung, unsere Punkte als mit ihrem Namen unterstützendwert erachtet haben.

Um den ca. 100.000 wahlberechtigten jüdischen Deutschen und auch den ca. ebenso vielen in Israel Lebenden mit deutschem Pass eine Entscheidungshilfe für die Wahl zu geben, bitten wir Sie, um Stellungnahme, wie Ihre Partei zu den einzelnen Punkten steht und ob und wie Sie gedenken, diese Punkte in Ihre Politik einfließen zu lassen.

Wir bitten um Ihre Antworten bis 6.6., damit wir diese – medial begleitet – am 12.6. veröffentlichen können.


1.5.2017

Presseerklärung bzgl. Veröffentlichung von Innenminister de Maiziere in der BamS:

Zu den am 30.4. von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere veröffentlichten 10 Punkten zur Deutschen Leitkultur, erklärte der Initiator der WerteInitiative, Dr. Elio Adler:
„Die vom Innenminister angestrengte Diskussion über die Art, wie wir zusammen leben, war längst überfällig, denn eine Gesellschaft braucht mehr als ein gemeinsames Grundgesetz, um unter Druck bestehen zu können. Wir begrüßen daher seinen Beitrag ausdrücklich, wenngleich wir ein paar Punkte unter einem etwas anderen Lichteinfall sehen. So sollte z.B. Religion nur EIN möglicher „Kitt der Gesellschaft“ sein, da seine absolute Formulierung areligiöse Menschen ausschließt. In unserem Papier „Jüdische Positionen zur Bundestagswahl“, sprechen wir statt von „Deutscher Leitkultur“ lieber von „Freiheitlich-Demokratischer Leitkultur“, weil dies eher einer wertebasierten Integration in die Gesellschaft dient. Alle die, die nun laut „Wahlkampftaktik“ schreien, sollten sich intensiv, inhaltlich mit den Punkten auseinandersetzen, um sich nicht selbst mit dem Vorwurf des Wahkampf-Posings konfrontiert zu sehen “


20.4.2017

Jüdische Allgemeine

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28317


14.4.2017

NDR, Shabbat Shalom


12.4.2017

i24 tv, Israel


10.4.2017

i24 news, Israel

https://www.i24news.tv/en/news/international/europe/142335-170410-ahead-of-election-german-jews-set-forth-policy-demands-for-societal-integration


8.4.2017

MDR aktuell Nachrichtenradio

http://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/audio-344676.html


Rheinische Post online

http://www.rp-online.de/politik/feigenblatt-aid-1.6743582


Israelnetz

https://www.israelnetz.com/kommentar-analyse/2017/04/07/gegen-antisemitismus-aufstehen/


7.4.2017


Europe Online Magazin:

http://www.europeonline-magazine.eu/juedische-gruppe-will-kein-feigenblatt-der-afd-sein_532897.html


Greenpeace Magazin:

https://www.greenpeace-magazin.de/tickerarchiv/juedische-gruppe-will-kein-feigenblatt-der-afd-sein


Amerika Woche:

Berlin (dpa) – Eine Gruppe in Deutschland lebender Juden will sich nicht von der rechtspopulistischen AfD vereinnahmen lassen.

«Wir taugen nicht als das Feigenblatt der AfD», betonte Elio Adler, der Gründer der «WerteInitiative». Bei dieser Organisation handelt es sich nach eigener Darstellung um einen lockeren Verbund jüdischer Deutscher mit mehreren hundert Unterstützern, darunter auch sieben Abgeordnete des Bundestags.

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hatte ihre Partei in einem «Welt»-Interview als «Garanten jüdischen Lebens» bezeichnet und dabei auf den Widerstand gegen muslimische Zuwanderung angespielt.

Adler sieht sich durch die Alternative für Deutschland jedoch nicht vertreten. Seine Organisation wünsche sich Deutschland als Teil der EU und stehe für «ein wertebasiertes Integrationsangebot anstelle einer angstbasierten Ausgrenzungspolitik».


Welt:

Auch eine Initiative jüdischer Bürger, die jüngst mit einem Positionspapier zur Bundestagswahl 2017 an die Öffentlichkeit getreten ist, fühlt sich zu Unrecht von Petrys Partei vereinnahmt. „Wir taugen nicht als das Feigenblatt der AfD!“ sagte dazu der Gründer der „WerteInitiative“, Elio Adler, am Freitag in einer Erklärung.

Auf der Facebook-Seite der AfD war kürzlich ein Eintrag erschienen, in dem mit direktem Bezug auf das Papier der Zentralrat der Juden kritisiert, zugleich aber behauptet wird: „Wir stehen als AfD an der Seite der jüdischen Gemeinde in Deutschland.“

In dem Positionspapier der WerteInitiative wird unter anderem zu einem entschiedeneren Vorgehen des Rechtsstaats im Sinne einer „freiheitlich-demokratischen Leitkultur“ und zu größerer Wachsamkeit gegenüber dem Antisemitismus gerade auch vonseiten des politischen Islams aufgerufen.

Elio Adler sieht diese Forderungen jedoch in diametralem Gegensatz zu den Intentionen der AfD: „Wir wünschen uns“, heißt es in seiner Erklärung, „Deutschland als Teil einer vitalen Europäischen Union, treten für Beschneidung und Schächten ein, sehen jeden (staatsbürgerschafts- und religionsunabhängig) als Teil der Gesellschaft, der sich der freiheitlich-demokratischen Leitkultur verpflichtet, und machen ein wertebasiertes Integrationsangebot anstelle einer angstbasierten Ausgrenzungspolitik.“

Adler kritisiert auch, dass die AfD bereits mit Stellungnahmen in die Öffentlichkeit drängt, obwohl die WerteInitiative nach Sammlung weiterer Unterstützer-Unterschriften erst Ende April alle großen Parteien um Stellungnahme zu dem Positionspapier bitten wolle.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/article163516637/Die-AfD-ist-fuer-Juden-nicht-waehlbar.html


Pro Medienmagazin

https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2017/04/07/gegen-antisemitismus-aufstehen/

 


4.4.2017

Artikel in der „Welt“: „Jüdische Bürger warnen vor Islamismus“


1.04.2017

Veröffentlichung des überarbeiteten Positionspapiers „Jüdische Positionen zur Bundestagswahl 2017“, zunächst zur Sammlung weiterer Unterzeichner. Ende April wird es den Parteien mit der Bitte um schriftliche Stellungnahme zugesandt. Die Veröffentlichung der Antworten soll den jüdischen Wählern  und allen Interessierten Anhaltspunkte für Ihre Wahlentscheidung geben.


20.3.2017

Veröffentlichung des Positionspapiers „Jüdische Positionen zur Bundestagswahl 2017“, zwecks Sammlung von breiterem, inhaltlichen Feedback.


22.02.2017

1. politischer Gesprächskreis jüdischer Berliner
der Berliner  CDU-Fraktion. Die Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld, war die Gastgeberin.
Referent: Jens Spahn


2015 / 2016

etwa 50 Gespräche mit Bundestagsabgeordneten, Multiplikatoren, Experten


21.01.2015

ZusammenHALTen
Gesprächsrunde bei Bundespräsident Joachim Gauck


Beginn: 1:06:20