Positionen & Aktivitäten

Freiheit ist per definitionem ein labiler Zustand und keineswegs selbstverständlich. Sie wird von den Rändern her (politische & religiöse Extremisten, Terroristen) erodiert. Wir sehen die aktuellen gesellschaftlichen, kulturellen und sicherheitspolitischen Herausforderungen als „Erosionsversuche an der Freiheit“, für deren Wahrnehmung wir Juden schon immer sehr sensibel waren und sind.

Der beste Schutz gegen den Verlust von Freiheit sind starke, präsente Werte im gesellschaftlichen Bewusstsein. Sie immunisieren einerseits gegen Extremismus, geben aber andererseits einer Gesellschaft den inneren Zusammenhalt und Rückhalt, den sie braucht, um Erosionsversuchen von außen stark zu begegnen.

Wir jüdische Deutsche sehen wir uns als Träger freiheitlich-demokratischer Werte und als Teil der deutschen und europäischen Verantwortungsgemeinschaft. An den Staat haben wir klare Erwartungen: Es ist seine Aufgabe, aus Werten Regeln zu machen und der nicht aus falsch verstandener Toleranz darauf verzichten darf, Recht und Gesetz konsequent durchzusetzen.

Als eine zivilgesellschaftliche jüdische Stimme in Deutschland setzt sich die WerteInitiative für die Sicherung und Stärkung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ein. Vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren zunehmenden Resignation und Politik(er)verdrossenheit in Teilen der Bevölkerung bringen wir unsere Meinung als relevanten Teil zur gesellschaftlichen Konsensbildung ein und leisten als jüdische Bürger unseres Landes einen konstruktiven und mitunter beratenden Beitrag zu Themen des politischen und gesellschaftlichen Diskurses.

Seit 2014 führen wir Hintergrundgespräche mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages und anderen Entscheidungsträgern, veröffentlichen Stellungnahmen und veranstalten Gesprächskreise. So koppeln wir Politik und zivilgesellschaftliches, jüdisch-deutsches Engagement direkt miteinander.


Die WerteInitiative mischt sich als eine zivilgesellschaftliche Stimme jüdischer Deutscher ein! Dabei geht es uns nicht um Partikularinteressen, sondern um Anliegen und Themen, die für das Allgemeinwohl in einer Demokratie essentiell und relevant sind.


Der Maßstab für die aktuelle Legislaturperiode sind unsere 8 politischen Positionen, die wir vor der Bundestagswahl den Parteien kommuniziert hatten: Jüdische Positionen zur Bundestagswahl

Die Evangelische Akademie Bad Boll lädt BDS-Antisemiten als Referenten ein

"Shrinking Spaces" beklagt die Ev. Akademie in der Diskussion um den israelisch-palästinensischen Konflikt und holt dazu Expertenrat von Israel-Hassern

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22.09.2018 Positionen & Aktivitäten

Heinrich-Böll-Stiftungsleitende in Ramallah: pathologische Israelhasserin

Der Versuch, uns gerichtlich den Mund zu verbieten, ist gescheitert!

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21.09.2018 Positionen & Aktivitäten

Termin mit MdB Bijan Djir-Sarai, FDP

Über die starke Verzahnung von Innen- und Außerpolitik

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13.09.2018 Positionen & Aktivitäten

Grundsatzerklärung Antisemitismus

„Was nun getan werden muss“ richtet sich an alle die, die sich dem Kampf gegen Antisemitismus verschrieben haben.

Anfang Juli 2018 hat die WerteInitiative - jüdisch-deutsche Positionen e.V. als Kooperationspartner des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. die „Grundsatzerklärung zur Bekämpfung des Antisemitismus“ veröffentlicht. Dutzende jüdischer Organisationen tragen sie als Erstunterzeichner mit; zwischenzeitlich haben eine Vielzahl an Einzelpersonen, Bundes- und Landtagsabgeordnete und andere Persönlichkeiten unterzeichnet:

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25.08.2018 Positionen & Aktivitäten

Deutschlandradio berichtet falsch über die Diskussion auf der Ruhrtriennale

Über BDS gibt es nichts zu diskutieren. BDS gehört verboten.

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20.08.2018 Positionen & Aktivitäten

Anti-BDS Demo bei der Ruhrtriennale in Bochum

Steuergeld darf nicht zur Förderung von der antisemitischen BDS-Kampagne benutzt werden

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18.08.2018 Positionen & Aktivitäten

Brief an den Chef von n-tv

Einseitige Schlagzeilen bzgl. des Nahost Konfliktes schüren Aggressionen

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12.08.2018 Positionen & Aktivitäten

Brief an Mark Zuckerberg

Der Facebook-Gründer hat erklärt, er wolle Postings, die den Holocaust leugnen, nicht löschen lassen.

Dear Mr. Zuckerberg,we are a Jewish-German non-profit organization acting as a civil Jewish voice in German federal politics and society. Having read about your code of conduct in regard to postings that deny the Holocaust, it is important for us to emphasize three aspects:1. We ...

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20.07.2018 Positionen & Aktivitäten

Tacheles! Nach allen Beschlüssen und Absichtserklärungen gegen Judenhass?

jüdisch-deutsche Organisationen formulieren konkrete Erwartungen an den Bundesbeauftragten und die Landesbeauftragten gegen Antisemitismus

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09.07.2018 Positionen & Aktivitäten

Gespräch mit MdB Dr. Stephan Harbarth, CDU

Der stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion war einer der Haupt-Autoren des Beschlusses zur Bekämpfung von Antisemitismus vom 18.1.2018

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03.07.2018 Positionen & Aktivitäten
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