“Fach-WI-ssen” – das politische Frühstück der WerteInitiative mit Dr. Lorenzo G. Vidino

"Fach-WI-ssen" – das politische Frühstück der WerteInitiative. Thema "Muslimbruderschaft"

15.06.2021

„Die Muslimbruderschaft in Deutschland und Europa“ war das Thema der Diskussion mit dem international renommierten Experten Dr. Lorenzo G. Vidino (George Washington University). Bei „Fach-WI-ssen – dem politischen Frühstück der WerteInitiative“ zeichnete Vidino den ideologischen und strategischen Kern der Muslimbruderschaft nach. Wir freuen uns über das rege Interesse aus Politik und Zivilgesellschaft an der Veranstaltung.

Anschließend führten wir zahlreiche Gespräche mit Verantwortlichen aus Fraktionen und Behörden. Wir waren uns dabei einig, dass dem Problem mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden muss. Die Organisationsform der Muslimbruderschaft ist auf Verschleierung ihrer Aktivitäten ausgelegt. Das macht es für die Politik kompliziert, diese Anti-Demokraten zuverlässig zu erkennen.

Christoph de Vries (CDU): „Die Muslimbruderschaft versucht, wenn auch legalistisch, unsere freiheitliche Demokratie zu unterwandern und abzuschaffen. Politische Entscheidungsträger sollten sehr vorsichtig sein, Vertreter der Muslimbruderschaft durch Treffen nicht aufzuwerten.“

Benjamin Strasser (FDP): „Die Muslimbruderschaft reklamiert für sich einen Vertretungsanspruch für die gesamte muslimische Community. Dies ist inhaltlich, aber auch organisatorisch, vollkommen falsch. Wir müssen dringend liberale Musliminnen und Muslime stärken, um den Einfluss der Muslimbruderschaft zurückzudrängen.“

Staatssekretär Stephan Mayer (CDU): „Die Politik braucht klare Handlungskonzepte gegen Islamismus. Dies umfasst auch die Muslimbruderschaft. Antidemokratische, antimoderne und antisemitische Einstellungen müssen auch bei Legalisten ernst genommen werden. Es reicht dabei nicht, sich verbal von Gewalt zu distanzieren.“

Unser Vorsitzender, Elio Adler: „Islamistinnen im Business-Kostüm und Islamisten mit einer Krawatte um den Hals sind in mancherlei Hinsicht gefährlicher als die mit einem Sprengstoffgürtel. Sie arbeiten langfristiger, unauffälliger, anschlussfähiger und dadurch auch erfolgreicher.“

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