Frau Dr. Charlotte Knobloch Ehrenmitglied der WerteInitiative

Frau Dr. Charlotte Knobloch erhält Urkunde über ihre Ehrenmitgliedschaft

14.11.2018

Am Abend überreichte der Vorstand der WerteInitiative der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und ehemaligen Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch, eine Ehrenmitgliedschaftsurkunde im Münchner Gemeindezentrum.

Die WerteInitiative dankte damit Frau Dr. Knobloch für ihren langjährigen besonderen Einsatz für die Themen, die den Verein bewegen und dafür, dass sie sich den Zielen der WerteInitiative verbunden fühlt: Dem Einsatz für die freiheitlich-demokratische Gesellschaft und einem starken Rechtsstaat, die für das jüdische Leben in Deutschland wie auch für ein gedeihliches Miteinander unterschiedlichster Menschen eine Grundvoraussetzung sind.

In seiner kurzen Ansprache sagte der Vorsitzende der WerteInitiative, Elio Adler: „Wir danken Ihnen mit der Ehrenmitgliedschaft nicht nur für Ihre Arbeit – wir sehen es auch als Ehre und Verpflichtung, den Maßstäben gerecht zu werden, die Sie gesetzt haben. Ihre seltene Mischung aus klarer Haltung, unbequemer und kluger Ansprache der Themen, die für unser aller Zusammenleben relevant sind und Ihre Liebe zum jüdischen Volk sind uns Vorbild und Leitmotiv! Frau Dr. Knobloch, Sie haben sich stets und besonders auch in den schwierigen letzten Monaten und Jahren laut und deutlich positioniert und in das Geschehen in unserem Land klug eingemischt. Aufgrund Ihres kontinuierlichen und unermüdlichen Einsatzes für die Belange jüdisch-deutschen Lebens wie auch Ihrer besonderen Verdienste zum Wohle der gesamten Gesellschaft hierzulande, ist die WerteInitiative Ihnen besonders verbunden. Zur Wahrung und Sicherung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland sprechen wir mit „einer Stimme“. Wir sind froh, Sie an unserer Seite zu wissen.“

In ihren Dankesworten betonte Frau Dr. Knobloch: „Die klare Haltung, mit der die WerteInitiative nicht erst seit der Bundestagswahl 2017 auftritt, kann man sich von vielen anderen Akteuren in Politik und Gesellschaft nur wünschen – und ihre stets, aus einer dezidiert jüdisch-deutschen Perspektive formulierten Wortmeldungen, sind eine dringend benötigte Stimme im politischen Diskurs.“

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