Gespräch mit MdB Dr. Stephan Harbarth, CDU

Der stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion war einer der Haupt-Autoren des Beschlusses zur Bekämpfung von Antisemitismus vom 18.1.2018

03.07.2018

„Wer jüdisches Leben in Deutschland ablehnt oder das Existenzrecht Israels infrage stellt, kann keinen Platz in unserem Land haben.“ Mit dieser Aussage von Stephan Harbarth begann die mediale Berichterstattung rund um den umfassenden Antrag zur Bekämpfung von Antisemitismus, der beinahe von allen Parteien im Deutschen Bundestag am 18. Januar 2018 verabschiedet wurde.

Der „Asylstreit“ zwischen der CDU und CSU hatte gerade seinen Zenith überschritten, da nahm sich Stephan Harbarth Zeit, um Jonathan Kalmanovich und Elio Adler von unserem Verein zu treffen. Wir tauschten uns über den Entstehungsprozess des Antrags gegen Antisemitismus aus und erörterten die Notwendigkeit, die in diesem Antrag geschaffene Position des Bundesbeauftragten gegen Antisemitismus umfänglich mit Personal und Möglichkeiten auszustatten.

Dabei war auch Thema, dass unterschiedlichen Erscheinungsformen von Judenhass unterschiedlich begegnet werden muss. Der unkontrollierbare Einfluss von Hass-Content in sozialen und Teilen von ausländischen Medien stellt dabei eine besondere Herausforderung dar.

Das beiderseitige Interesse an weiterem Austausch war groß. Vielen Dank für das Gespräch!

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