Nationalistische Konstruktionen

Teilnehmer einer Kundgebung der rechtsextremen Kleinpartei "Die Rechte" halten ein Transparent mit der Aufschrift "Ob Dortmund, Erfurt oder Buxtehude: Der Feind ist und bleibt der Kapitalismus".
Foto: David Peters

Nationalistische Konstruktionen: Ausschluss des „Anderen“

Nationalistisch-antisemitische Konstruktionen schaffen Zugehörigkeit, indem sie ausschließen. Sie machen das Jüdische zum negativen Gegenbild nationaler Reinheit und halten damit eine Denkform am Leben, die Gemeinschaft nur durch Abgrenzung kennt.

Auf einen Blick

Vom religiösen zum nationalen Feindbild: Im 19. Jahrhundert wandelte sich der Antisemitismus von religiöser Feindschaft zu einer rassistischen und politischen Ideologie. Juden galten nun nicht mehr als „falsche Gläubige“, sondern als grundsätzlich Fremde, die nicht zur Nation gehörten.

Nation als Art- und Ausschlussgemeinschaft: Der entstehende Nationalismus versprach Einheit durch Herkunft, Kultur – und häufig Blut.
In Deutschland entstand daraus ein völkisches Selbstbild, das Juden dauerhaft ausschloss – als „Fremdkörper im Volkskörper“.
In westlichen Demokratien wie Frankreich oder den USA war Diskriminierung zwar verbreitet, Integration aber theoretisch und praktisch möglich.

Das „Volk im Volk“: Antisemitische Denker und Bewegungen des Kaiserreichs – etwa Heinrich von Treitschke oder der Christlich-Soziale Volksverein – stellten Juden als „inneren Feind“ dar: zugleich mächtig und bedrohlich, kapitalistisch und kommunistisch, modern und wurzellos. Diese Widersprüche machten den Antisemitismus zum ideologischen Deutungsrahmen gesellschaftlicher Krisen.

Radikalisierung im Nationalsozialismus: Der NS-Staat machte die Idee der ethnischen Reinheit zur Staatsdoktrin. Mit den Nürnberger Gesetzen (1935) wurde Zugehörigkeit biologisch definiert, Abstammung entschied über Leben und Tod. Juden galten als „Rassefeind“, der das „gesunde Volksganze“ zersetze – die Sprache der „Reinhaltung“ bereitete den Weg zur Vernichtung.

Nachwirkungen bis heute: Auch nach 1945 überlebten diese Muster in neuen Formen. Juden werden in nationalistischen und verschwörungsideologischen Milieus weiterhin als „Globalisten“ oder „Kosmopoliten“ markiert. So bleibt der Antisemitismus ein Bindemittel nationalistischer Identität – er definiert das „Wir“ durch die Ausgrenzung des „Anderen“.

Nationalistische Auschlusskonstruktionen

Mit dem Aufkommen moderner Nationalstaaten im 19. Jahrhundert wandelte sich der Antisemitismus in vielen gesellschaftlichen Kreisen von einer religiösen Feindseligkeit zu einer rassistisch und politisch aufgeladenen Ideologie. Juden galten nun häufig nicht mehr als „Irrgläubige“, die man missionieren oder religiös bekriegen müsse, sondern als grundsätzlich fremde und unassimilierbare Gruppe – als das „Andere“ im Inneren der Nation.
Der Nationalismus versprach Einheit durch Herkunft, Kultur und häufig auch Blut. In dieser Logik wurden Jüdinnen und Juden zu einem Platzhalter und Symbol für alles, was nicht in das Selbstbild der Nation, oder, rassistischen Vorstellungen gemäß, der „Volksgemeinschaft“ passte.

Hier bestanden wichtige Unterschiede: In Nationalstaaten, die sich früh als Werte- oder Verfassungsgemeinschaften verstanden – etwa Frankreich oder die USA –, beruhte der Antisemitismus zwar auf sozialen und kulturellen Vorurteilen, konnte aber theoretisch mit Staatsbürgerschaft und Integration überwunden werden. Juden galten dort als Bürger, die trotz Diskriminierung Teil der politischen Ordnung sein konnten.
Im Deutschen Reich setzte sich aber bald ein Verständnis von der Nation als ethnisch-völkischer Schicksalsgemeinschaft durch, von der Juden grundsätzlich ausgeschlossen waren: Sie konnten sich anpassen, konvertieren oder assimilieren – doch im nationalen Selbstbild blieben sie das „Andere“, der „Fremdkörper im Volkskörper“. Der Antisemitismus war hier nicht sozial oder religiös, sondern identitär und existenziell.

Bereits im späten 19. Jahrhundert verband der moderne Antisemitismus biologistische Theorien, sozialdarwinistische Weltbilder und kulturelle Ängste: Das Judentum wurde als „Rasse“ konstruiert, deren Eigenschaften – Intellektualität, Urbanität, Internationalismus – als Gegensatz zum vermeintlich „bodenständigen“, „ehrlichen“ Volk galten.
In dieser Rhetorik entstand das Feindbild des „inneren Fremden“: Juden als „Volk im Volk“, als unzuverlässige Minderheit, die sich angeblich nicht in die nationale Gemeinschaft einfügen könne oder wolle.

Die antisemitische Bewegung des Kaiserreichs, mit Agitatoren wie Heinrich von Treitschke („Die Juden sind unser Unglück“) und Parteien wie dem Christlich-Sozialen Volksverein, überführte diese Konstruktionen in ein politisches Programm. Der Jude wurde als Projektionsfläche sozialer und ökonomischer Krisen dargestellt – zugleich kapitalistisch und kommunistisch, mächtig und parasitär, hypermodern und traditionslos. Diese widersprüchlichen Zuschreibungen erfüllten eine ideologische Funktion: Sie erklärten gesellschaftliche Spannungen durch einen vermeintlich homogenen, feindlichen Akteur.

Im Nationalsozialismus radikalisierte sich diese Konstruktion zur totalen Ideologie. Juden galten nicht mehr nur als Fremdkörper im nationalen Organismus, sondern als biologische Bedrohung, als „Rassefeind“, der das „gesunde Volksganze“ zu zersetzen drohe.
Die Sprache der „Volksgemeinschaft“ diente dazu, Zugehörigkeit ethnisch zu definieren und alle, die diesem Bild nicht entsprachen, auszugrenzen.
Die Nürnberger Gesetze von 1935 kodifizierten diese Logik juristisch: Abstammung, nicht Glaube oder kulturelle Identität, entschied über Zugehörigkeit – und über Leben oder Tod.

Zugleich verschmolz der nationale Antisemitismus mit völkischen Denkmustern: Das eigene Volk wurde als naturhafte Einheit glorifiziert, während Juden als „entwurzelte Kosmopoliten“ galten, unfähig zur Verwurzelung, zum Opfer oder zum Heldentum.

Nationalsozialistische Propaganda mit der antisemitischen Darstellung “Hinter den Feindmächten: der Jude”, ca. 1941

In der NS-Propaganda wurden sie zum „inneren Feind“, zum „Zersetzer“, zum Symbol einer Bedrohung, die nicht nur politisch, sondern biologisch bekämpft werden müsse. So entstand eine Sprache der Reinhaltung, Säuberung und Immunisierung, die den Weg zur Vernichtung ebnete.

Doch auch nach 1945 lebten die nationalistischen Feindbilder fort – in subtiler Form. Juden galten weiterhin als „nicht wirklich deutsch“, als „Kosmopoliten“ oder „Globalisten“. In rechtsextremen Milieus und verschwörungsideologischen Szenen werden sie bis heute als Symbol für Entgrenzung, Internationalisierung und moralischen Verfall dargestellt. Die alten Begriffe – „Finanzjudentum“, „Weltjudentum“, „Volk im Volk“ – sind semantisch verschliffen, aber inhaltlich erkennbar.

Nationalistische antisemitische Konstruktionen schaffen bis heute eine klare Grenzlinie zwischen einem vermeintlich authentischen „Wir“ und einem imaginierten fremden „Sie“.
Sie projizieren gesellschaftliche Unsicherheiten auf eine Minderheit, die als nicht integrierbar gilt, und konstruieren aus ihr das Gegenbild zur nationalen Identität.
So wird der Antisemitismus zum Kernbestand nationalistischer Ideologie – ein Bindemittel, das Gemeinschaft und Identität durch Ausgrenzung stiftet.

Diese Logik des Ausschlusses beginnt mit der Entstehung und – teilweise völkischen – Verteidigung moderner Nationalstaaten, ist jedoch nicht ausschließlich an die Nation gebunden. Auch andere gesellschaftliche Ordnungsmodelle – insbesondere solche, die auf Geschlechterhierarchien oder starren sozialen Rollen beruhen – projizierten ihre Ängste und Ambivalenzen auf „das Jüdische“. In antisemitischen Denkmustern wurden Juden häufig als Grenzverwischer dargestellt: als männliche Figuren, denen es an „echter Männlichkeit“ mangele, oder als überintellektuelle, „verweiblichte“ Akteure, die die vermeintliche Klarheit traditioneller Geschlechterrollen untergraben würden. Jüdinnen wiederum wurden sexualisiert, dämonisiert oder als moralisch zersetzend beschrieben. In beiden Fällen markierte der Antisemitismus sie als Personen, die nicht in die festgelegten Ordnungsvorstellungen einer patriarchalen Gesellschaft passten. So dehnte sich der Mechanismus des Ausschlusses über die nationale Ebene hinaus aus: Wer in dieser Logik als „jüdisch“ konstruiert wurde, galt nicht nur als Fremdkörper der Nation, sondern auch als Störung sozialer, sexueller oder moralischer Grenzziehungen – als jemand, der Grenzen aufweicht, Regeln relativiert und dadurch die Stabilität der Gemeinschaft gefährde.

Damit wirkte der nationalistische Antisemitismus in vielfältige gesellschaftliche Bereiche hinein und verschränkte ethnische, kulturelle und geschlechterbezogene Abwertungen zu einem umfassenden System des Ausschlusses.

Sprache und Konzepte nationalistischen Antisemitismus

„Volksgemeinschaft“
Der Begriff wurde im Ersten Weltkrieg populär und im Nationalsozialismus zentral: Er bezeichnete eine ethnisch-homogene, „organisch gewachsene“ nationale Einheit.
Jüdinnen und Juden galten als nicht teilbar dieser Gemeinschaft, als Fremdkörper, der das „Volk“ von innen zersetze.
Der Begriff schuf eine moralische Dichotomie: Zugehörigkeit wurde biologisch definiert – wer nicht „arisch“ war, konnte kein vollwertiges Mitglied der Nation sein.

„Innerer Feind“ / „Volk im Volk“
Schon im 19. Jahrhundert kursierte die Vorstellung, Juden bildeten eine abgeschottete Parallelgesellschaft mit „eigener Loyalität“.
In der völkischen Ideologie wurden sie zum „inneren Feind“, der angeblich im Auftrag äußerer Mächte handele.
Diese Denkfigur legitimierte politische Säuberungen, Ausschlüsse und letztlich Vernichtung – der Jude als Symbol des Verrats und der Zersetzung.

„Rassenantisemitismus“
Im späten 19. Jahrhundert entstand der Begriff „jüdische Rasse“ als (pseudo)wissenschaftliche Kategorie.
Anders als religiöser Antijudaismus erklärte der rassische Antisemitismus „das Judentum“ zur biologisch vererbten Gefahr.
Selbst getaufte oder assimilierte Juden galten damit als „unveränderlich anders“.
Diese Logik machte den Antisemitismus unverhandelbar: Er war nicht mehr Meinung, sondern angebliche Naturgesetzlichkeit – Grundlage der NS-Ideologie.

Entnationalisierung“ und „Entwurzelung“
Völkische Denker und Nationalisten warfen Juden vor, „vaterlandslos“ und „kosmopolitisch“ zu sein.
In dieser Logik wurden sie zum Gegenteil nationaler Identität – zu Trägern einer globalen, ortlosen Moderne, die das „wahre Volkstum“ gefährde.
Die Rede vom „entwurzelten Juden“ prägte nicht nur NS-Propaganda, sondern auch die Zwischenkriegszeit und wirkt in heutigen Diskursen um „Globalisten“ und „Weltbürger“ oder angeblich mangelnde „Loyalität“ fort.

„Reinhaltung“ und „Zersetzung“
Die Sprache der nationalistischen Bewegung war durchsetzt von biologischen und medizinischen Metaphern:
Das „Volk“ galt als Körper, der „gereinigt“ werden müsse, während Juden als „Bazillen“ oder „Parasiten“ beschrieben wurden.
Diese Wortwahl übersetzte moralische Ablehnung in biopolitische Notwendigkeit – sie machte die Auslöschung zu einer vermeintlichen Maßnahme der Selbstverteidigung.

Fortwirken in der Gegenwart
Auch heute tauchen diese Muster in neuen Gewändern auf: Wenn von „Globalisten“, „Eliten“, „Verschwörern“, „Fremden im eigenen Land“ oder „kulturfremden Kräften“ die Rede ist, knüpfen diese Begriffe an dieselben Ausgrenzungslogiken an, die den modernen Antisemitismus hervorgebracht haben.
Der Jude als „Anderer“ bleibt in solchen Diskursen das unsichtbare Zentrum – das konstruierte Gegenbild, an dem sich nationale Identität festschreibt.

Aktuelle Beispiele

Universitäten in Europa – „Klima der Angst und Ausgrenzung“
An vielen Hochschulen in Europa berichten jüdische Studierende von gezielter Ausgrenzung, Drohungen und Einschüchterung – sie werden nicht mehr nur als religiöse Minderheit wahrgenommen, sondern als Teil eines „anderen“, nicht-zugehörigen Gemeinschaftsbilds. Ein Bericht von B’nai B’rith International und weiteren Partnern konstatiert „klare und wieder­kehrende Muster des Antisemitismus … einschließlich Einschüchterung, Angriffen und Vandalismus gegen jüdische Studierende“.
Hier wird das „Wir“ der Universität oder der Studierendenschaft durch ein „Andere“ (die Jüdinnen/Juden) abgegrenzt – nicht primär wegen individueller Taten, sondern wegen einer Zuschreibung von Fremdheit oder Loyalitätsdefiziten.

B’nai B’rith International; democ; European Union of Jewish Students (2025): “A climate of fear and exclusion”: Antisemitism at European universities. PDF: https://archive.jpr.org.uk/download?id=24286

Europaweit steigende antisemitische Gewalt und Aggressivität

Laut einer Umfrage der European Union Agency for Fundamental Rights (FRA) sowie anderen Quellen sehen sich Jüdinnen und Juden in der EU zunehmend mit Ausgrenzung und Ablehnung konfrontiert – auch durch Bezugnahme auf nationale Identitäten und Zugehörigkeit.
75 % der jüdischen Befragten in Europa haben mindestens gelegentlich das Gefühl, für Israels Politik beschuldigt zu werden. Wenn Juden als nicht „wirklich Teil“ der Gesellschaft wahrgenommen werden, wird der Ausschlussprozess sichtbar – sie gelten dann als „anders“, „nicht-zugehörig“ und potenziell gefährdend für die nationale Gemeinschaft.

EU-Grundrechteagentur (2024): Jews in Europe still face high levels of antisemitism. https://fra.europa.eu/en/news/2024/jews-europe-still-face-high-levels-antisemitism

Angriff auf jüdische Identitätsmerkmale in öffentlichem Raum
Im Juli 2025 wurde in Italien ein französischer jüdischer Vater mit Kind in einem Raststätten-Service nahe Mailand antisemitisch und gewaltsam angegriffen – mit dem Ruf „Geht zurück in euer Land, Mörder“ nachdem ihre Kippot bemerkt worden waren.
Der Vorfall zeigt, wie sichtbare jüdische Identität (Kippa) zur Zielmarkierung wird – und implizit wird signalisiert: „Ihr gehört hier nicht hin, ihr seid nicht Teil von uns.“ Das entspricht der nationalistisch-antisemitischen Logik von Ausschluss und Fremdsein.

Bericht im englischsprachigen Guardian (06/2025): https://www.theguardian.com/world/2025/jul/29/jewish-father-attack-italy-service-station

Video

Dieses Video zeigt, wie nationalistischer Antisemitismus seit dem 19. Jahrhundert Zugehörigkeit konstruiert, indem er das Jüdische systematisch aus der Gemeinschaft ausschließt. Es macht sichtbar, wie sich diese Denkfiguren vom Kaiserreich über den Nationalsozialismus bis in heutige Debatten fortsetzen – und warum wir sie gerade jetzt klar benennen müssen.

Quellen und weiterführende Informationen

Hier finden Sie weiterführende Literatur und Projekte zum Thema.

Antisemitismus.wtf: Völkisch-rassistischer Antisemitismus. https://antisemitismus.wtf/hintergrund/voelkisch-rassistischer-antisemitismus/

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Blume, Michael (2019): Warum Antisemitismus uns alle bedroht. Ostfildern: Patmos.

Claussen, Detlev (1987): Grenzen der Aufklärung. Die gesellschaftliche Genese des modernen Antisemitismus. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Decker, Oliver u.a. (2024): Vereint im Ressentiment. Autoritäre Dynamiken und rechtsextreme Einstellungen. Leipziger Autoritarismus Studie 2024. Reihe böll.paper. Download: https://www.boell.de/de/2024/11/13/vereint-im-ressentiment-autoritaere-dynamiken-und-rechtsextreme-einstellungen

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