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WI-Talk zum Iran: Aufstand für die Freiheit. Was Deutschland jetzt tun muss.

In diesem WI-Talk diskutieren Maryam Blumenthal (Bündnis 90/Die Grünen) und die Aktivistin Daniela Sepehri über die aktuelle Protestbewegung im Iran, die seit der Ermordung der 22-jährigen Jina Mahsa Amini Mitte September 2022 ausgelöst wurde.

Das menschenverachtende Regime der Islamischen Republik verübt seit 43 Jahren massive Menschenrechtsverbrechen, betreibt einen aggressiven Antisemitismus, finanziert Terror weltweit und sein langer Arm reicht bis nach Deutschland.

Moderation: Leonard Kamniski

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WI-Talk: Islamismus vs. Rechtsextremismus

Sowohl der Islamismus als auch der Rechtsextremismus stellen eine reale Gefahr für unsere Demokratie und das jüdische Leben dar. Besonders gefährlich sind auch die Formen in ihrer legalistischen Ausprägung.

In diesem WI-Talk diskutieren Prof. Mouhanad Khorchide, Professor für Islamische Religionspädagogik an der Universität Münster, und Prof. Matthias Quent, Professor für Soziologie an der Hochschule Magdeburg, über Gemeinsamkeiten und eventuelle Unterschiede von Islamismus und Rechtsextremismus.

Moderation: Tina Adlersztejn

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WI-Talk: Israel und der Vorwurf des Kolonialstaates

Wir sehen aktuell immer und immer wieder wie Israel als Kolonialstaat delegitimiert wird. Und genau aus diesem Grund haben wir den Journalisten und Zeitzeugen Karl Pfeifer zu unserem WI-Talk eingeladen.

Karl Pfeifer floh 1938 aus Baden bei Wien mit seinen Eltern nach Ungarn. 1940 trat er der sozialistisch-zionistischen Jugendorganisation Haschomer Hatzair bei. Noch vor der deutschen Besetzung Ungarns gelang ihm gemeinsam mit 50 Jugendlichen auf abenteuerliche Weise die Flucht nach Palästina. Dort lebte er in einem Kibbuz und diente ab 1946 in der Elitegruppe Palmach und nach der Staatsgründung Israels bis 1949 in der israelischen Armee, bevor er nach Österreich zurückkehrte.

In unserem WI-Talk erzählt Karl Pfeifer unserem Sprecher Leonard Kaminski von der Staatsgründung Israels und warum der Kolonialstaatsvorwurf mitnichten hält.

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Aufgedeckt: Die jugendlichen Rechtsterroristen der „Totenwaffen“

Das Thema dieses WI-Talks ist eine neue weltweit präsente Form des Rechtsterrorismus. Ein Recherchenetzwerk rund um die WELT AM SONNTAG hat eine rechtsterroristische Organisation namens „Totenwaffen“ infiltriert.

Das Schockierende: Die Gruppe wurde von einem gerade mal 16-jährigen Jugendlichen in Potsdam gegründet. Viele seiner Mitstreiter waren noch jünger als er. Alexander Nabert ist Investigativ-Journalist bei WELT und hat die rechtsterroristische Organisation „Totenwaffen“ aufgedeckt.

In unserem WI-Talk schildert Alexander Nabert unserem Sprecher Leonard Kaminski die neusten Funde bezüglich jugendlichem Rechtsterrorismus.

Moderation: Leonard Kaminski

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WI-Talk: Antisemitismus im Deutschrap

Hip-Hop und vor allem Deutschrap sind aus der Jugendkultur in Deutschland fast nicht mehr wegzudenken. Doch in der Vergangenheit gab es öfter israelfeindliche und antisemitische Textzeilen. Manche Urheber solcher Lines werden sogar mit Preisen für Menschlichkeit ausgezeichnet.

 

Wir haben das Europäische Jahr der Jugend zum Anlass genommen, um im WI-Talk über Antisemitismus im Deutschrap zu sprechen. Dazu haben wir den Rapper, Singer/Songwriter Ben Salomo und den Rapper und Mitglied von Artists Against Antisemitism RONI eingeladen.

 

Moderation: Leonard Kaminski

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WI-Talk: Vorstellung von Keshet Deutschland

Der Verein Keshet Deutschland setzt sich für die Interessen von lesbischen, schwulen, bi-, trans-, intersexuellen und anderen queeren Menschen innerhalb und außerhalb der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland ein.

Im WI-Talk stellt Rosa Jellinek Keshet Deutschland vor.

Moderation: Dr. Maja Vataman


Das jüdische Leben in Deutschland ist breit aber oft wenig sichtbar. Wir wollen dazu beitragen, dass sich das ändert. Daher laden wir jüdische Organisationen zum WI-Talk ein, um mehr über ihre Arbeit zu erfahren.

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WI-Talk: Kunst als Waffe? Antisemitismus bei der „documenta fifteen“

Die Documenta ist eine der bedeutendsten zeitgenössischen Kunstausstellungen weltweit.

Bereits im Vorfeld haben unter anderem jüdische Organisationen vor Antisemitismus auf der diesjährigen „documenta 15“ gewarnt.

Auf der documenta 15 kam es dann in Teilen von Kunstinstallationen zu antisemitischen Entgleisungen. In einer Installation mit dem Titel „Guernica Gaza“ wurde der jüdische Staat mit dem NS-Regime gleichgesetzt. In einem riesengroßen Wimmelbild vom indonesischen Künstlerkollektiv „Taring Padi“, ausgestellt auf einem Platz mitten in Kassel, wurden offen antisemitische Stereotype bedient: Auf dem Wimmelbild ist ein Jude vampirartig mit Schläfenlocken, Reißzähnen, Schlangenzunge, blutunterlaufenen Augen und einer SS-Rune auf dem Hut dargestellt. Und ein mit jüdischem Davidstern bildhaft dargestellter Mossad-Agent wird durch ein Schweinsgesicht charakterisiert. Die Kunstinstallation ist nun abgebaut, aber die Diskussion nicht beendet.

Über dieses Thema sprechen wir mit unseren beiden Gästen Ilana Katz, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Kassel und Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

 

Moderation: Dr. Maja Vataman

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WI-Talk mit Hillel Neuer (UN Watch) über das deutsche UN-Abstimmungsverhalten in Bezug auf Israel.

Kein Staat auf der Welt wird in den Vereinten Nationen so oft verurteilt wie Israel. Die Anlässe und Themen dabei wirken oft absurd und werden fast immer von israelfeindlichen Staaten eingebracht. Der kampagnenartige Charakter der Anträge ist dabei offensichtlich. Dennoch stimmt Deutschland überwiegend für die UN-Anträge, in denen Israel verurteilt wird.

Ein Verhalten, das gemäß einer Umfrage, die wir letztes Jahr durchgeführt haben, über 90% der teilnehmenden jüdischen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland irritiert.

Daher sprechen wir mit dem Geschäftsführer der NGO UN Watch, Hillel Neuer, zum deutschen Abstimmungsverhalten innerhalb der Vereinten Nationen im Bezug auf Israel.

 

Moderation: Dr. Maja Vataman

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WI-Talk mit Pablo Hagemeyer zu „Desinformation: psychologische Ursachen und politische Wirkung“

Wir Jüdinnen und Juden werden immer wieder Opfer von Verschwörungserzählungen und Fake News. Und wahrscheinlich sind wir die Gruppe der Gesellschaft, für welche das historisch die tödlichsten Folgen hatte.

In diesem WI-Talk widmen wir uns mit dem Dr. Pablo Hagemeyer, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapeut und Autor von mehreren Büchern, daher dem Thema Desinformation: psychologische Ursachen und politische Wirkung.

 

Moderation: Elio Adler


Das jüdische Leben in Deutschland ist breit aber oft wenig sichtbar. Wir wollen dazu beitragen, dass sich das ändert. Daher laden wir jüdische Organisationen zum WI-Talk ein, um mehr über ihre Arbeit zu erfahren.