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Al-Quds-Tag: Antisemitischer Feiertag auf deutschen Straßen – Teil 1: Hintergründe

Jedes Jahr, am letzten Freitag des Ramadan, ist der antisemitische Al-Quds-Marsch auch in europäischen Großstädten geplant. Ein Marsch, an dem Vernichtungsfantasien gegen Israel, Hetze und Hass gegen Jüdinnen und Juden unverhohlen auch auf deutschen Straßen propagiert werden.

In Berlin sind die Veranstalter dieses Jahr einem möglichen Verbot zuvorgekommen und haben den Marsch abgesagt. Dennoch findet er in anderen deutschen Städten regelmäßig statt, wie zum Beispiel in Frankfurt am Main. In unserer zweiteiligen Serie beleuchten wir in Teil 1 die Hintergründe des Al-Quds-Tages. Im 2. Teil werden wir auf aktuelle, konkrete Ereignisse eingehen.

In diesem WI-Talk sprechen wir mit Dr. Ulrike Becker, Forschungsleiterin des Mideast Freedom Forum Berlin, über die Hintergründe des Al-Quds-Tags.

Moderation: Leonard Kaminski

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WI-Talk: Al-Quds-Tag – Antisemitischer Feiertag auf deutschen Straßen – Teil 1: Hintergründe

Jedes Jahr, am letzten Freitag des Ramadan, ist der antisemitische Al-Quds-Marsch auch in europäischen Großstädten geplant. Ein Marsch, an dem Vernichtungsfantasien gegen Israel, Hetze und Hass gegen Jüdinnen und Juden unverhohlen auch auf deutschen Straßen propagiert werden.

In Berlin sind die Veranstalter dieses Jahr einem möglichen Verbot zuvorgekommen und haben den Marsch abgesagt. Dennoch findet er in anderen deutschen Städten regelmäßig statt, wie zum Beispiel in Frankfurt am Main. In unserer zweiteiligen Serie beleuchten wir in Teil 1 die Hintergründe des Al-Quds-Tages. Im 2. Teil werden wir auf aktuelle, konkrete Ereignisse eingehen.

In diesem WI-Talk sprechen wir mit Dr. Ulrike Becker, Forschungsleiterin des Mideast Freedom Forum Berlin, über die Hintergründe des Al-Quds-Tags.

Moderation: Leonard Kaminski

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PM Jüdischer Verein WerteInitiative zu antisemitischer Demonstration am 8.4.2023

– Pressemitteilung –

Jüdischer Verein „WerteInitiative“ kritisiert Umgang der Berliner Polizei mit der antisemitischen Hass-Demo am 8.4.23 in Neukölln

Berlin, 10.04.2023 – Die Bilder sind erschreckend. Verantwortlich für den Nicht-Abbruch der antisemitischen Demonstration vom Samstag 8.4.2023 ist der/die EinsatzleiterIn. Hier ist schnell und dringend eine Klärung durch die Berliner Polizei und die Innensenatorin herbeizuführen, warum die Demonstration weder beendet wurde, noch es zu Festnahmen vor Ort gekommen ist.

Der Vorsitzende der WerteInitiative Elio Adler dazu: „Die Anforderung an die Polizei war nicht, versteckte antisemitische Codes zu dechiffrieren, sondern es war banaler, klar erkennbarer Judenhass. So geht keine wehrhafte Demokratie. Der Schaden ist immens.“

Seit Langem schon fordern wir das Verbot der vermeintlichen „Hilfsorganisation“ Samidoun, die in diesem Fall wie auch bereits in der Vergangenheit mitverantwortlich für die Hass-Demo war.

Die mehreren Hundert Demonstrierenden stehen nicht allgemein für die Muslime in Deutschland – dennoch ist die erkennbare Haltung der Demonstranten keine seltene Ausnahme und Kritik an diesem Hass aus der eigenen Community hört man leider viel zu wenig.

Diese Hass-Demonstration und das augenscheinliche Polizeiversagen beunruhigt nicht nur Jüdinnen und Juden – angesichts solcher Aggressionen sollte sich auch die nicht-jüdische Mehrheitsgesellschaft Sorgen machen.

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WI-Talk: Fakt oder Framing? Israel-Bilder in den deutschsprachigen Medien

Immer wieder kommt es in den deutschsprachigen Medien zu Zerrbildern, Einseitigkeiten und Fehlern in der Berichterstattung über den sogenannten Nahost-Konflikt, im Speziellen: über Israel.

Wir haben mit der Journalistin und Buchautorin Esther Schapira und dem Historiker Jörg Gehrke über die Israel-Bilder in den deutschsprachigen Medien, die Ursachen dafür und was gegen die Missstände getan werden kann, gesprochen.

Moderation: Leonard Kaminski

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Fakt oder Framing? Israel-Bilder in den deutschsprachigen Medien

Immer wieder kommt es in den deutschsprachigen Medien zu Zerrbildern, Einseitigkeiten und Fehlern in der Berichterstattung über den sogenannten Nahost-Konflikt, im Speziellen: über Israel.

Wir haben mit der Journalistin und Buchautorin Esther Schapira und dem Historiker Jörg Gehrke über die Israel-Bilder in den deutschsprachigen Medien, die Ursachen dafür und was gegen die Missstände getan werden kann, gesprochen.

Moderation: Leonard Kaminski

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WI-Talk: Kassel, Kunst und Krise. Gespräch zum Abschlussbericht der documenta 15

Auf der weltweit bekannten Kunstschau documenta 15 in Kassel ist es letztes Jahr trotz vieler wiederholter Warnungen zur Ausstellung zahlreicher eindeutig antisemitischer Exponate gekommen.

Nun wurde der Abschlussbericht des fachwissenschaftlichen Beirats zur documenta 15 veröffentlicht und er kommt zu einem erschreckenden, aber für Jüdinnen und Juden leider zu erwartenden Schluss: Der Umgang mit dem Antisemitismus auf der documenta 15 hat das “Vertrauen zerstört und stärkt ein Gefühl der Unsicherheit in der deutschen Gesellschaft.”

Wir haben mit Prof. Dr. Julia Bernstein, Professorin für Diskriminierung und Inklusion in der Einwanderungsgesellschaft an der Frankfurt University of Applied Science, gesprochen. Frau Bernstein hat als Teil des wissenschaftlichen Gremiums den Bericht mit verfasst.

Sehen Sie dazu auch unseren ersten WI-Talk zur documenta 15: Kunst als Waffe? Antisemitismus bei der “documenta fifteen”.

Moderation: Leonard Kaminski

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Kassel, Kunst und Krise. Gespräch zum Abschlussbericht der documenta 15

Auf der weltweit bekannten Kunstschau documenta 15 in Kassel ist es letztes Jahr trotz vieler wiederholter Warnungen zur Ausstellung zahlreicher eindeutig antisemitischer Exponate gekommen.

Nun wurde der Abschlussbericht des fachwissenschaftlichen Beirats zur documenta 15 veröffentlicht und er kommt zu einem erschreckenden, aber für Jüdinnen und Juden leider zu erwartenden Schluss: Der Umgang mit dem Antisemitismus auf der documenta 15 hat das „Vertrauen zerstört und stärkt ein Gefühl der Unsicherheit in der deutschen Gesellschaft.“

Wir haben mit Prof. Dr Julia Bernstein, Professorin für Diskriminierung und Inklusion in der Einwanderungsgesellschaft an der Frankfurt University of Applied Science gesprochen. Frau Bernstein hat als Teil des wissenschaftlichen Gremiums den Bericht mit verfasst.

Sehen Sie dazu auch unseren ersten WI-Talk zur documenta 15: Kunst als Waffe? Antisemitismus bei der „documenta fifteen“.

Moderation: Leonard Kaminski

Aktivitäten

PM: Jüdischer Verein WerteInitiative unterstützt Offenen Brief zivilgesellschaftlicher Organisationen rund um das jüdische Leben gegen die Konzerttour von Roger Waters

Berlin, 24.02.2023 – Der jüdische Verein WerteInitiative unterstützt den „Offenen Brief zivilgesellschaftlicher Organisationen rund um das jüdische Leben zur Konzerttour von Roger Waters“.

Dazu Elio Adler, Vorsitzender der WerteInitiative – jüdisch-deutsche Positionen e.V.: „Roger Waters bedient lupenreine antisemitische Narrative in seinen Shows. Seine Unterstützung für die antisemitische Israel-Boykott-Bewegung und seine israelfeindliche Agitation sind offensichtlich.“

Roger Waters tourt im Mai durch mehrere deutsche Großstädte. Es ist zu erwarten, dass Waters‘ antisemitische Positionen auch bei seinen hiesigen Konzerten eine Rolle spielen werden und er diese vor einem Massenpublikum zur Schau stellen wird. Die Stadt Frankfurt am Main hat heute beschlossen, das Konzert in der Festhalle absagen zu lassen.

Adler: „Als erste Stadt geht Frankfurt damit den richtigen Weg. Ein Beispiel, dem auch andere Veranstaltungsorte folgen sollten.“

Offener Brief

zivilgesellschaftlicher Organisationen rund um das jüdische Leben

Wish you’d stay away, Roger Waters!

Ein breites Bündnis von Organisationen fordert die Absage der Roger Waters-Konzerte in Deutschland und in Berlin.

Antisemitische Narrative spielen eine zentrale Rolle in den Großveranstaltungen des Musikers, der in den vergangenen Jahren vor allem als Protagonist der israelfeindlichen Agitation von sich reden machte.

Um es in aller Deutlichkeit auszuführen: Waters verwendet antisemitische Symbolik. Auf seinen Konzerten lässt er vor einem breiten Publikum oft einen überdimensionalen aufblasbaren Schweineballon mit einem Davidstern und Dollarzeichen abschießen.

Das aktuelle Programm „This Is Not A Drill“ („Das ist keine Übung“) soll ausdrücklich das politische Programm Waters repräsentieren: „Wenn ihr hier seid, weil ihr Pink Floyd mögt, aber Roger Waters‘ Politik nicht ausstehen könnt, dann verpisst euch an die Bar“, wurden die Besucherinnen und Besucher laut Konzertberichten aus den USA begrüßt.

Das in Berlin geplante Konzert soll also nach Waters‘ eigenem Bekunden eine Versammlung zur Identifikation mit seinem antisemitisch aufgeladenen Hass auf Israel und seinem Boykottaufruf gegen die Menschen des jüdischen Staates werden.

Einem bekannten Antisemiten, Verschwörungstheoretiker und Israel-Hasser wie Roger Waters darf man nirgendwo eine Bühne bieten. Von seinem Russland-Appeasement ganz zu schweigen.

Roger Waters füllt seit Jahrzehnten mit einem Programm, das gespickt ist mit antisemitischen Narrativen und Israel-Hass, gigantische Musikhallen, fordert die Diskriminierung jüdisch-israelischer Künstlerinnen und Künstler aufgrund ihrer Herkunft und setzt gleichzeitig diejenigen seiner Musiker-Kolleginnen und -Kollegen erfolgreich unter Druck, die in Israel auftreten wollen.

Seinen Kampagnen keine Unterstützung zukommen zu lassen, ist selbst ein Beitrag zur Verteidigung der Kunstfreiheit.

Die Stadt Frankfurt a. M. hat am 24. Februar 2023 beschlossen, das Konzert von Roger Waters in der Frankfurter Festhalle abzusagen. Das ist der richtige Schritt, den sich die anderen Veranstaltungsorte zum Vorbild nehmen sollten.

Nein zu Hetze und Hass. Nein zu Menschenverachtung. Nein zu Antisemitismus: Keine Bühne für Roger Waters!

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WI-Talk: Neues Bestattungsgesetz in Berlin

Demnächst soll das neue Berliner Bestattungsgesetz verabschiedet werden. Die Novellierung: Die Bestattung der Verstorbenen ist in weniger als 48 Stunden zulässig.

Was nach einer Formalie klingt, ist für Bestattungen in der jüdischen Tradition besonders wichtig. Was ist für Jüdinnen und Juden daran so wichtig und wieso? Wie kam es zu dieser wichtigen Änderung? Und was ist noch zu tun?

Rabbiner Yehuda Teichtal (Jüdische Gemeinde Chabad Berlin), hat sich sehr für diese Gesetzesänderung eingesetzt. Wir haben mit ihm im WI-Talk gesprochen.

Moderation: Leonard Kaminski

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Neues Bestattungsgesetz in Berlin

Demnächst soll das neue Berliner Bestattungsgesetz verabschiedet werden. Die Novellierung: Die Bestattung der Verstorbenen ist in weniger als 48 Stunden zulässig.

Was nach einer Formalie klingt, ist für Bestattungen in der jüdischen Tradition besonders wichtig. Was ist für Jüdinnen und Juden daran so wichtig und wieso? Wie kam es zu dieser wichtigen Änderung? Und was ist noch zu tun?

Rabbiner Yehuda Teichtal (Jüdische Gemeinde Chabad Berlin), hat sich sehr für diese Gesetzesänderung eingesetzt. Wir haben mit ihm im WI-Talk gesprochen.

Moderation: Leonard Kaminski