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1. Freiheitlich-Demokratische Leitkultur

Die Werte, welche das Grundgesetz, die Traditionen und Üblichkeiten entscheidend geprägt haben, sind christlich-jüdisch und haben zu einer freiheitlich-demokratischen Leitkultur geführt. Jeder, der hier lebt und diese Leitkultur akzeptiert, ist Teil der Gesellschaft. Die Gesellschaft ermöglicht dem Einzelnen das freie Ausleben seiner persönlichen Bedürfnisse und die Verfolgung seiner Ziele, solange sich diese nicht gegen Andere, die Gesellschaft und Gesetze stellen.

Wir wünschen uns Deutschland als Teil einer vitalen Europäischen Union.

Deutschland ist eine europäische Kulturnation, geprägt vor allem durch die christlich-jüdische Tradition und die Aufklärung. Grundlage für das Zusammenleben der Menschen in Deutschland ist die Werteordnung des Grundgesetzes. Auf diesem bewährten Fundament hat sich unsere Nation in einem demokratischen, freiheitlichen, sozialen und föderalen Rechtsstaat vereint. Hieran halten CDU und CSU fest. Je vielfältiger und pluraler eine Gesellschaft ist, desto mehr bedarf sie eines einigenden Bandes – unserer Leitkultur. Sie verbindet diejenigen miteinander, die in ein- und demselben Land leben und eine Schicksalsgemeinschaft sind. Wir arbeiten darauf hin, dass unsere Leitkultur als Grundlage unseres Zusammenlebens in Deutschland von allen hier lebenden Menschen anerkannt wird – unabhängig von Herkunft, Religion oder Bekenntnis. Zur Leitkultur gehören Prinzipien und Überzeugungen, die für uns unveräußerlich und unverzichtbar sind, zum Beispiel die Achtung der Würde jedes einzelnen Menschen und die daraus folgenden Grund- und Menschenrechte, die Bejahung des freiheitlich demokratischen Rechtsstaats und das Bekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft, die Eigenverantwortung jedes Einzelnen fordert und Solidarität für unschuldig in Not geratene sicherstellt.

CDU und CSU verstehen sich als die Europaparteien Deutschlands. Es waren CDU und CSU, die die Westbindung der Bundesrepublik Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg durchgesetzt haben. Diesem Erbe fühlen wir uns weiter verpflichtet.

Die SPD setzt sich für den Erhalt unserer offenen und freien Gesellschaft ein. Die ersten 20 Artikel unseres Grundgesetzes sind für uns die Basis unseres gemeinsamen Zusammenlebens.

Wir kämpfen für eine Gesellschaft, die jedem Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sexueller Identität und Religion respektvoll begegnet. Wir kämpfen für die Freiheit, dafür, dass alle ihre Meinung sagen und veröffentlichen können. Wir kämpfen auch für eine freie Presse und eine unabhängige Justiz. Wenn wir uns umschauen in Europa und der Welt, sehen wir diese Werte in Gefahr. Die SPD setzt sich für die Werte ein, damals wie heute.

Wir stehen wie keine andere Partei für die europäische Idee. Diese Idee eines geeinten Europas ist für mehr als 500 Millionen Menschen das Versprechen auf ein Leben in Frieden, Freiheit, Sicherheit und Wohlstand. Uns geht es um ein wirtschaftlich dynamisches, demokratischeres und sozialeres Europa, das die Menschen in den Mittelpunkt stellt, Verständigung schafft und Zusammenhalt stiftet.

Die Bundesrepublik Deutschland ist bunt. Zu ihr gehören unter anderem auch die drei abrahamitischen Religionen: das Christentum, das Judentum und der Islam. Damit das vielfältige Leben möglichst konfliktfrei gelingt, bedarf es zweier anerkannter Normen: Das Grundgesetz, begonnen mit Artikel 1, und Deutsch als Gesellschaftssprache. Mehr allgemeine Regeln oder gar ein Katalog einer so genannten Leitkultur bedarf es nicht, sie grenzen nur aus.

DIE LINKE hat ein grundsätzlich positives Verhältnis zur europäischen Integration als Lehre aus einer Reihe europäischer und zweier Weltkriege, die ihren Ausgang wesentlich in Europa genommen haben.

DIE LINKE plädiert ausdrücklich für eine vitale Europäische Union. Nur, schönreden allein hilft nicht, besser machen ist angesagt. Die EU braucht nicht noch mehr Militär und Geheimdienste, wie aktuell gefordert wird. Eine neue Europäische Union verlangt mehr Gerechtigkeit, Solidarität und Demokratie, im Dienste der Entwicklung und des Friedens – weltweit.

Wir wollen das vereinte Europa stärken. Das einigende Band sind die zentralen Grundwerte der deutschen und europäischen Verfassungstradition: Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, die Gleichheit aller Menschen und der Geschlechter sowie ein selbstbestimmtes Leben für alle. Wer die Freiheit anderer einschränkt, verstößt gegen unsere Werte. Wir wenden uns allerdings gegen „Leitkultur“-Debatten, die ausgrenzen und spalten. Unsere Gesellschaft ist freiheitlich und pluralistisch, gerade darin liegt ihr zivilisatorisch-kultureller Fortschritt.

Eine „freiheitlich-demokratische Leitkultur“ wird von der AfD uneingeschränkt unterstützt. Allerdings sieht die AfD diese Leitkultur durch einen wesentlich falsch verstandenen und geistig nicht durchdrungenen Multikulturalismus akut gefährdet. So steht der Multikulturalismus, wenn er nicht lediglich als oberflächliche Folklore verstanden werden soll, im Gegensatz zu universalistischen Werten, wie sie vor allem aus der Moralphilosophie Kants erwachsen und die ihren Niederschlag in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gefunden haben. Denn kommunitäre Multikulturlisten forden nach kultureller Zugehörigkeit zu sortieren und dementsprechend auch eine rechtliche Separierung vorzunehmen. Letztlich führt dies zu Sonderrechten, was wiederum den von Huntington prognostizierten „clash of civilizations“ konsequent heraufbeschwört.

Bei der „freiheitlich-demokratische Leitkultur“ kann es sich freilich nur um eine freiheitlich-demokratische und deutsche Leitkultur handeln. Das ist selbstverständlich. Zu dieser Kultur gehören definitiv die deutsche Sprache und alles was mit dieser Sprache zusammenhängt (Literatur, Theater, Philosophie, einfachste bis zur kompliziertesten individuellen Sprach-Kommunikation, Medien). Dazu gehört aber auch unsere erfolgreiche technisch-wissenschaftliche Kultur, die für die Zukunft immer wichtiger wird. Nicht zuetzt gehört zur deutschen Leitkultur auch eine starke Lernkultur, die in unseren Schulen immer mehr verloren geht.

Bereits der Begriff „Leitkultur“ führt bei vielen Intellektuellen, Politikern und weiteren Vertretern der Gesellschaft zu reflexhaften Abwehrreaktionen, so dass eine wirklich offene und freie Debatte zu diesem, aber auch zu vielen anderen Themen nicht erfolgen kann. Darin erblickt die AfD eine Bedrohung des Kernbestands unserer Republik. Denn wo keine Debatte stattfindet, kann die Öffentlichkeit nicht als republikanisches Forum dienen und folglich keine Wahrheitsfindung mehr stattfinden. Dies geht einher mit einem Verlust an Wirklichkeit im öffentlichen und politischen Raum, was nach Hannah Arendt die “größte Gefahr in der Moderne” ist, denn – so Arendt weiter – “Wenn der Widerstand durch Wirklichkeit fehlt, dann wird prinzipiell alles möglich.”

Neben den bereits genannten Wurzeln unserer Werte sind die wohlverstandene Aufklärung und der Humanismus noch hinzuzufügen. Bei der Aufklärung müssen aus Sicht der AfD zumindest zwei Namen genannt werden. Zum einen Kant wegen seiner grundlegenden Arbeiten, seiner Moralphilosophie und seiner Schrift „Zum ewigen Frieden“. Zum anderen Rousseau, weil er auf den Wert kleiner Einheiten hinwies, wie sie zum Bestand echter demokratischer Republiken und einem Recht, das diesen Namen verdient, notwendige Voraussetzung sind.

Die AfD sieht in der zentralisitsch organisierten Europäischen Union, die sich ja verpflichtet, eine „immer engere Union“ zu werden, eine Bedrohung eines politisch wie wirtschaftlich starken und vielfältigen Europa. Als Paradebeispiel verfehlter Politik dient der Euro, der als politisches Projekt in Dauerrettung mittels der EZB so tut, als gäbe es bereits einen Staat EU. Die Währungshoheit sieht die AfD allerdings als einen Kernbestand echter Staatlichkeit. Folglich verstößt die Handlungsgweise der EZB nach Auffassung der AfD fortgesetzt gegen Recht und Gesetz, vor allem gegen den Maastricht Vertrag. Auch daher will die AfD die EU grundlegend reformieren und fordert in ihrem Grundsatzprogramm ein „Europa der Vaterländer“. Sie sieht sich dabei in der Tradition von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle.

Wir Freie Demokraten sind überzeugt, dass das Grundgesetz das Leitbild für unsere Gesellschaft enthält.

Das Grundgesetz ist die freiheitlichste Verfassung, die Deutschland je hatte. Es ist daher keine kalte Regelsammlung, sondern eine objektive Wertordnung. Es ist die Grundlage unseres Zusammenlebens.

Es garantiert die Gewissens- und Glaubensfreiheit sowie die Gleichbehandlung der unterschiedlichen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften; das Grundgesetz ist nicht getauft. Die Ordnung des Grundgesetzes ist daher offen für alle, die seine Werte teilen – unabhängig von Religion und Weltanschauung. Im Rahmen dieser Ordnung muss es jedem Menschen aber auch freigestellt sein, so zu leben, wie er es für richtig hält; auch wenn dies den Traditionen der Mehrheitsgesellschaft widersprechen mag. Denn wir lehnen es prinzipiell ab, wenn eine Mehrheit versucht, dem einzelnen Individuum ihre Kultur aufzuzwingen, sondern respektieren jeden Menschen so, wie er ist. Deshalb fordern wir Freie Demokraten aber auch von jedem, der hier lebt oder leben möchte, Respekt vor den Grundrechten, dem Rechtsstaat und seinen Gesetzen. Bei innerer Liberalität und Toleranz kann es für niemanden Rabatt geben. Die Werte unseres Grundgesetzes sind nicht verhandelbar. Ebenso wie die gemeinsamen Werte, die sich die Europäische Union gegeben hat. Für uns Freie Demokraten liegt die Zukunft Deutschlands klar in Europa.

Aktivitäten

Die Antworten der Parteien 2017

Wir haben die Parteien CDU, CSU, SPD,  Grüne, FDP, Linke und AfD am 2.5.2017 angeschrieben und um Stellungnahme bis zum 6.6.2017 zu unseren Punkten gebeten. Das angestrebte Veröffentlichungsdatum ist der 12.6.2017.

Die Antworten der AfD haben wir erst am 23.6.2017 erhalten, nachdem die Stellungnahmen der anderen Parteien bereits veröffentlicht waren.

Die Reihenfolge entspricht 1. den Sitzen im Bundestag, 2. den Sitzen in den Landtagen mit Stand 13.5.2017.

 

Aktivitäten

Erklärung zur heutigen Bundestagsdebatte über Antisemitismus

Zur Diskussion im Bundestag bzgl. Antisemitismus erklärt der Gründer der WerteInitiative, Elio Adler:

„Unsere Gruppe jüdischer Deutscher sieht mit Schrecken, wie der stets latent vorhandene Antisemitismus durch die aktuelle Situation neues Feuer erhält. Rechte fühlen sich berufen, ihre nationalistische Hetze zu intensivieren. Bei den Linken heißt das dann „Antizionismus“ und offenbart sich in einem absurden Maß an „Israel-Kritik“ . Teile der muslimischen Communities zeigen mittlerweile auch immer deutlicher, welches judenfeindliche Potential in ihnen schlummert.

Was passiert, wenn die Hunderttausenden mehrheitlich antisemitisch und demokratiefern sozialisierten Migranten auf die Straße gehen? Wir jüdischen Deutschen sind besorgt um den gesellschaftlichen Frieden dieses Landes und fürchten, dass unser aller Zuhause seinen freiheitlichen Kern verliert. Frankreich, England, Belgien, Schweden unterliegen einer bedrohlichen Entwicklung, die wir auch hier absehen können.

Wir appellieren dringend an die Bundesregierung, sich des Themas „wiederaufkeimender Antisemitismus“ anzunehmen. Dies sollte u.a. durch Bestellung eines Antisemitismusbeauftragten im Bundeskanzleramt geschehen, der in alle diesen Bereich betreffenden Entscheidungen involviert werden sollte. “

Kreiszeitung.de

HNA.de

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Jüdische Positionen: Bundestagswahl 2017

 1.     Freiheitlich-Demokratische Leitkultur

Die Werte, welche das Grundgesetz, die Traditionen und Üblichkeiten entscheidend geprägt haben, sind christlich-jüdisch und haben zu einer freiheitlich-demokratischen Leitkultur geführt. Jeder, der hier lebt und diese Leitkultur akzeptiert, ist Teil der Gesellschaft. Die Gesellschaft ermöglicht dem Einzelnen das freie Ausleben seiner persönlichen Bedürfnisse und die Verfolgung seiner Ziele, solange sich diese nicht gegen Andere, die Gesellschaft und Gesetze stellen.

Wir wünschen uns Deutschland als Teil einer vitalen Europäischen Union.

2.     Der Staat als neutraler Rechtsstaat

Der Staat hat die Aufgabe, diese freiheitlich-demokratische Leitkultur zu schützen. Dazu gehört auch, seinen Bürgern äußere, innere und soziale Sicherheit zu gewährleisten. Bei der Gratwanderung zwischen Sicherheit und dem Erhalt persönlicher Freiheitsrechte ist unser Vertrauen in den Rechtsstaat groß. Der Rechtsstaat soll wehrhaft sein. Diejenigen, die seine Leitkultur nicht akzeptieren sollen sanktioniert oder – wenn möglich – des Landes verwiesen werden.

Die Kraft des Rechtsstaats hängt u.a. von drei Komponenten ab:
1. dem Besitz von Sanktionsmitteln, 2. von der Bekanntheit dieser Mittel bei den Adressaten und 3. vom glaubwürdigen Einsatz, dieser Mittel.

Der Staat soll die Trennung zu religiösen Institutionen bewahren. Es soll für keine Religion gesonderte Gebetsräume in öffentlichen Gebäuden geben und abgesehen vom Religionsunterricht sollen keine Ausnahmen von Lehrplaninhalten öffentlicher Schulen gemacht werden.

3.     Jüdische Religion

Das Judentum ist seit über 1500 Jahren auch in Deutschland ansässig. Es ist Teil der deutschen Kultur und sein Fortbestand und Gedeihen wird vom Staat nach Kräften im Rahmen seiner Leitkultur unterstützt. Die jüdischen Deutschen verstehen sich als loyale Bürger Deutschlands und haben hier ihre Heimat. Qua Selbstdefinition hat das Judentum keine Ausbreitungstendenz und strebt keine Veränderung des gesellschaftlichen Miteinanders an.

4.     Israel

Viele Juden sehen in Israel ihre spirituelle Heimat. Die besondere Verbindung zwischen Deutschland und dem demokratischen, jüdischen Staat, Israel, basiert auf der Geschichte; heute ist sie jedoch wesentlich durch die Wertegemeinschaft beider Demokratien sowie durch die in beiden Ländern ähnlichen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Fragestellungen geprägt.

Von Deutschland erwarten wir im Friedensprozess eine solidarische Unterstützung Israels und Verständnis dafür, dass die Erfüllung des palästinensischen Wunsches nach Selbstbestimmung nicht zu weiteren Bedrohungen von Israels Sicherheit führen darf. Neben den radikal-islamischen Gruppen ist der Iran die größte Bedrohung Israels und der freien Welt; ihm ist durch Härte statt durch Appeasement zu begegnen.

5.     Umgang mit dem Politischen Islam

Der zunehmende Einfluss islamischer Verbände und Vereine, die der Religion eine politische Dimension geben wollen oder deren Werte mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sind, erfüllt nicht nur die jüdischen Deutschen mit Sorge.

Hier soll der Staat strenge Kriterien an Zusammenarbeit und Förderung anlegen. Organisationen, Verbände und Moscheen, die nicht ohne Wenn und Aber hinter Demokratie und Menschenrechten stehen, sollen verboten, geschlossen und ggf. strafrechtlich verfolgt werden. Staatsverträge dürfen nur nach strengen Maßgaben geschlossen werden. Finanzielle und weisungsgebende Einflussnahme ausländischer Regierungen auf deutsche Organisationen und Personengruppen ist strikt zu unterbinden.

6.     Vermeidung von „Kollateralschäden“

Im Zuge der Imprägnierung gegen den Politischen Islam und der Auflösung von Parallelgesellschaften, gilt es, die Gleichheit vor dem Recht konsequent durchzusetzen. Es darf keine rechtsfreien Zonen geben. Dies darf jedoch nicht zu unangemessener Gleichmacherei führen.

a) Beschneidung & Schächten
Die jüdische Beschneidung und das koschere Schächten sind konstituierende Bestandteile der jüdischen Religion. Ihre Bedingungen und Umstände sind jetzt bereits hinreichend geregelt.

b) Doppelte Staatsbürgerschaft
Auch wenn viel dafür spricht, dass ein Mensch nur eine Staatsbürgerschaft haben kann, gibt es Gründe, warum auch zwei möglich sein sollten. Hier braucht es Augenmaß. Historisch haben Juden Verbindungen zu mehreren Ländern. Dieses Augenmaß ist daher z.B. bei deutsch-israelischen Staatsbürgern ratsam. Auch rechtlich-technische Gründe müssen im Rahmen individueller Prüfungen berücksichtigt werden.

7.     Antisemitismus

Richtigerweise ist der Kampf gegen den klassischen Antisemitismus (z.B. wirtschaftliche, politische und journalistische Verschwörungstheorien) politischer Konsens. Von doppelten Standards geprägte „Israel-Kritik“, „Anti-Zionismus“ und die „BDS-Bewegung“ sind jedoch derselbe Hass in anderem Gewand. Dem darf kein Raum gegeben werden. Wir fordern daher Prävention durch Aufklärung und Ächtung antisemitischer Vorkommnisse und Äußerungen.

8.     Radikalismus

Jeglicher Spaltung der Gesellschaft ist entgegen zu wirken. Die Verbreitung von Hass auf Andersdenkende und Minderheiten, sowie die Verachtung Einiger für die gesellschaftliche Form unserer freiheitlich-demokratische Form des Zusammenlebens, finden wir unerträglich.

Wir fordern, dass sich die bewährten, demokratischen Parteien und unsere Regierung dieser Probleme annehmen.

In eigener Sache: Die aufgeführten Unterzeichner des Positionspapiers waren in unterschiedlicher Weise an dessen Entstehung beteiligt und sehen die Positionen als eine gemeinschaftliche Meinungsäußerung. Sie sind den Initiatoren bekannt.
Die Aufnahme als Unterstützer, erfolgte ohne jegliche Prüfung und war bis zum Eingang letzten Parteienantwort möglich.

Zu den Antworten der Parteien

Unterzeichner/innen:

Dr. Elio Adler, Gründer der WerteInitiative

Mirjam Rosenstein, Vorstandsvorsitzende NAFFO e.V.

Rab. Yitshak Ehrenberg, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Berlin

Rab. Yehuda Teichtal, Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde Berlin

Michael Jung, Vorstand NAFFO e.V.

Sacha Stawski, Vorsitzender Honestly Concerned e.V. und ILI –           I Like Israel e.V.

Lydia Fabian

Jaqueline Rosenkranz

Dr. Michal Liokumowitsch

Dr. Michael Liokumowitsch

Sidney Jachimowicz

Anja Jachimowicz

Lala Süsskind

Patrick Reich

Dr. Rafael Korenzecher, Herausgeber „Jüdische Rundschau“

Izi Aharon, Herausgeber haOlam.de, Vorsitzender ADC Bildungswerk

Michael Bob, Unternehmer

Yves Jachimowicz

David Blunk

Sigalit Meidler-Waks, Kunsthistorikerin und Judaistin

Jacques Albeck

Andreas Schlesinger

Dr. Alexander Verowski

Dr. Katharina Adler

Tuvia Schlesinger

Prof. Dr. Karl-Erich Grözinger

Dr. Elvira Grözinger

Michael Bob, Unternehmer

Max Doehlemann

Dr. Roman Skoblo

Raphael Will

Dr. Olga Will

Alexander Goldenberg

Rachel Gutmacher-Neveling

Semadar Pery

Amos Schliack

Dr. Daniel Hoffmann

Patrick Schnabel

Vivian Kanner

Claudia Flumenbaum

Daniel Flumenbaum

Dr. Jocelyn R. Weiner

David Klapheck

Oren Ben Gai

Bettina Levy

Avitall Gerstetter

Dr. Philip Gleser

Moris Szanckower, Rechtsanwalt

Alexander Rosenkranz

Soja Nyman-Ziv

Manuel Nyman, Rechtsanwalt

Artjom Alexander Zalesski, Alpha Omega Deutschland e.V

Die nachfolgenden Unterstützer konnten sich ungeprüft über ein Online-Formular registrieren.

Die WI distanziert sich hierbei ausdrücklich von rechten Unterstützern wie der AfD und ihren Wählern.

Dr. Thomas Feist
Jens Spahn
Michaela Engelmeier (Unter Ablehnung rechter Mitunterstützer, wie z.B. der AfD)
Roderich Kiesewetter
Dr. h.c. Albert H. Weiler
Prof. Dr. Patrick Sensburg
Xaver Jung
Thorsten Frei
Cornelia Seibeld
Ali Ertan Toprak
Zemfira Dlovani
Ali Yildiz
Justus von Widekind
Erol Özkaraca
Marcel Luthe
Diana Schnabel
Ulrich Sahm
Daniel Alter
Prof. Dr. Roland Hornung
Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe
Gerd Buurmann
Rachel Hinterthan-Nizan
Axel H. A. Holst
Ronahi V. Chaker
Michael Braun
Dr. Saskia Ludwig
Junges Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
Sharon Adler
Sven Heina
Frederieke Köhler
Heike Loanah Wienbürger
Peter Beichel
Dr. med. Hiller Ines
Frank Meyer
Rainer Grahlen
Jörg Wünsche
Dr. Wolfgang Hintze
Christiane Leimbach
Dr. Dr. Peter Kaulen
Boris Iosiovitch
Ralf-Udo Ohlms
Tatjana Seidler
Isi Meller
Uwe Weiß
Jutta Peters
Michael Partin
Carmen Sachs
Björn Loeser
Markus Pelikan
Daniel Killy
Hartmut Peschke
Markus Springer
Gerrit Schwedler
Ilana Brenner
Beate Otto
Horst Matouch
Michael Rubin
Dagmar Knade
Dr. rer.nat. Aron Rosenthal
Michalis Avramidis
Ursula Wojciechowski
Bernd Fiebiger
Marianne Brener
Hanna Schwotzer
Wilfried Schwotzer
Uwe, Steinberg
Bettina Wagner
Caroline Schenkenbach
Sigmount Königsberg
Stephania Sand
Berger
Evamaria Dutschke
Sabine Gräf
Dimitrius Berger
Lara Kost
Herta Haberthaler
Anja Bukschat
Klaus Schröder
Erich Kaiser
Ulrike Landt
Lars Borggreve
Michael Bock
Erhard Koch
Jürgen Vosseler
Wolfram Soldan
Tobias Fehrenbach
Werner Stutz
Ulrike u. Michael Dierks
Elisabeth Lahusen
Dr. Michael Entezami
Edeltraud Kahl
Alexander Pojarov
Sascha Bruch
David Rodriguez Edel
Dr. Otmar Spies-Sonn
Klaus Fesefeldt
Hans-Dieter Nieke
Manfred Krüger
Manasse Röll
Sandra Kreisler
Theodor Ramminger
Dr. Elisabeth-Christine Heun
Musa Ergin
Christiane Klein
Gerhard Kern
Ralph Pechmann
Heino Otten
Daniella Rivkin
Viktoriya Limbach
Klaus Mayer
Monika Joachim
Michael Joachim
Michael Hickman
Anna May
Dirk Hallmann
Gunda Pietsch
Maja Blonstein
Christian Steinbacher
Karlheinz Jörg
Allika Milshteinmm
Kay Bittmann
May-Angele Burke – Boz
Bernhard Zibell
Nici Milnitzki
Sabine Georg
Dr. Andreas Friedlaender
Olaf Feig
Vered Zur-Panzer
Dr. Marius Marcoviceanu
Henryk Fridmann
Barbara Heilmann
David Schiller
Uri Bruck
Lars Krüger
Ingo Hildebrandt
Anja Schilling
Günter Winterscheidt
Dr. Bernd Schuller
Richard Meusers
Ferry Suarez
Perdita Suarez
Helga Müller-Haufe
Brigitte Büttner
Rita Goutkin
Siegfried Joisten
Bettina Federlein
Britta Shulamit Jakobi
Johannes Wendlinger
Aleksander Gelba
Annedore Wittum
Bea Servay
Martina Petri
Babett Bartkowiak
Frank Letzner
Klaus Mickus
Gabriel Berger
Dorothea Plonka-Kuiper
Esther Zuenti
Dr. rer. nat. Amelie S. Zapf
Andrea B. Reuter
Thomas Barnloher
Keren Padan
Dani Padan
Miron Drewiacki
Anne Ziegler
Ruth Franzen
D. Kähler
Klaus – Jürgen KALLAUCH
Westerheide, Adolf
Thomas Ulmer
Horst Gerdemann
Ruth Baeumler
Wilhelm Schulten
Gabriella Meros
Karl Kramer
Julian Deterding
Julian Deterding
Manuel Oliver Brandt
Wolfgang Witiko Marko
Walther Zinck-Sonntag
Dr.Simon Reich
Hans Michael Wittkowski
Martina Wendel
Ulrike Buschmann
Kai Mekschrat
Dipl.- Med.Kerstin Genzow
Elisabeth Hilbert
Dr.phil. Dr. theol. David Berger
Simone Janas
Susanne Lambertz
Ingo Joschua Skoneczny
Dr. Manfred Kießling
Jean Hoffmann
Gerd König
Immo Czerlinski
Günther Gräber
Siegfried Grossmann
Frank Märtin
Jens Bernsdorf
Wolfgang Stradner
Gernot Lodemann
Eduard Kinsbruner
Birgit Kim
Sara Galander
Krstan Herbert Hannemann Wolfsson de Wilhelm Montségur
Silvia Brückner
Wolfgang Witiko Marko
Manuela Petzoldt
Thomas Raue
Gerhard König
Sabine Maehnert
Jörg Haller
Margherita. Sommerlad
Leonie
Wadim Kanevsky
Kai Gildhorn
Ingo Way
Esther Berlin
Thomas Frost
Anne Kaltschmidt
Swen Zacharias
Uwe Scholz
Ursula Prem
Bastian Schitkowsky
Karin Monsees
Christoph Flegel
Bettina Knust
Jörg Kumler
Andy Vix
toni ferro
Ruth-Monika Spicker
Egon Bernhardt
Eric Bingener
s. amend
Robert Cohn,
Jürgen-Peter Szameit
Birgit Engel
Gerd Ziehl
Maurice Philip Remy
Uwe Hora
Maria Ossowski
Diana Spies
Dr. Alexander Dittmar
Ina König
Erika Konradi
Ina König
Martina Jülich
Kathrin Schmidt
Oliver Liedtke
Karin Geldenbott
Jürgen Utrata
Carola Labrenz
Thomas Franke
Benhamini von Löwesach
Katja Krouppa
Hauke Hintze
Alice Mehrer
Karen Heuges
Andrea Leidel
Christoph Thinnes
Günther Harries
Anne Zielisch
Veronika Paulmann
Tobias Hübner
Dr. Thomas Grote
Julia Spinola
Thomas Haller
Heidi Schvarcz
André Bibo
Sebastian Altmann
Angelika Zipporah Aram
Bernd Duerrwald
Martin Schau
Jan Zippel
Lothar Hilbig
Adolf Göttker
Angela König
Eliana Drach
Milana Kogan
Christine Strauch
Christiane Limburg
Alexandra Ahmadi
U. Rosen
Karl Reitschuster
Henny Jahn
Andreas Taubert
Misha Spyke
Dr. Manfred Stein
Sabrina Schneider
Sabine Ergezinger-Dettmeier
Sebastiaan Liethoff
Juia Liethoff-Boltianski
Steffen Wolf
Karl Kramer
Michael T. Benker
Olaf Gallos
Eduard Spritzmann
uwe kleinschnittger
Hubert Ludwig
Doris Balzer
Monika Ludwig
Bärbel Witzel
Gabriel Juri
Stefan Kretschmer
Florian Kohlweg
Christoph Kössmeier
Jan Wohlfahrt
Carsten Tergast
Hans-Jürgen Wilhelm Kläske
Frank Meyer
Mirko böhnky
Dvora Lubnecki-Bock
Dr. Richard Auer
Robert Baranj
Kurt Engel
Heinz Heß
Roie Mercazi
Ute Engelmohr
Jörg Harmening
Marianne Langenbach
Rebecca Wasowicz
Daniela Burkart
Alexander Klich
BARBARA STOCK
Armando A. Simon-Thielen
Bernhard Joachim Weidenbach
Anat Bleiberg
Brita Gelius
Frank-Christian Hansel
Monika Petry
Gabriele Borchert
Patricia Derlin
Cristiano Morais Monteiro
Cornelia Maimon Levi
Bernward Boden
Matthias Düwel
Neli Pavlovic
Judka lisker
Matthias Mittag
Saskia Stein
Barbara Kashi
Klaus Friedl
Hermann Bredl-Sealtiel
Hartmut Neuhaus
Hela Schandelmaier
Barbara Mehlgarten
Dieter Eckert
Andrea Lauser
Maria Schneider
Christoph Seite
Ritter johann
Bianca Siegreich-Bischof
Max Privorozki
Oliver Wetzel
klaus m. wilhelm
Jörg Müller
Ingo Illbruck
Caren Rothmann
Michael Henne
Dr. Barbara Schwindt
Sonja Gabriel
Dr. Tore Langholz
Michael Schulze
Michael Schmidt
Rostyslav Zolotkovskiy
Sabina Stefan
Chris Wrobel
Martina Schröder
Tomasz Kulbacki
Manfred Goretzki
Mario Malcher
Maximilian Schulz
Melanie Philippsen
Burkard Schulte-Vogelheim
Eliana Stern
Ramon Weber
Dietmar Selbach
Hans-Jürgen Schmutzler
Katharina Günther
Hermann-Josef Merting
Christine Haberland
Sebastian Finsel
Eva Schwis
Susanne PUTSCHE DOBERT
Hanna Bonnyai
Nafiz Ozbek
Nicola Elisabeth Greive
Dr. Naftali Neugebauer
Patricia Krombach
Eberhard Koch
Tobias Gienow-Elsner
Dennis Giebert
Caterina Cin
Prof. Dr. Frank Niebuhr
Wolfgang Roth
Chantal Walter
Stefanie Galla
Lars Jönsson
Tilman Ludwig
Peter Handrick
Walter Majewski
Alon Lurie
Harriet Kontny-Romich
Rüdiger Winter
Eva-Maria Böhner
Berthold Richter
Markus Durchlaub
Karsten, Bellin
Senger, Claudia
Janiec, Sandra
Schwab, Elisabeth
Rupprecht, Peter
Bartel, Friedemann
Iranyi, Daniel
Reppe, Gerd-O.
Manuela Rohde
Eckert, Helmut
michael, wilding
Schulten, Wilhelm
Fischer, Silke
Würth, Andreas
Joder, Richard
Neubauer, Tim
Domagala, Andre
Seldner, David
Boldt, Andreas
Burkard, Elisabeth
Löw, Claudia
Thimm, Gabriele
Pinkawa, Andreas
Angela, Balge
Schönfisch, Norbert
Dub, Siwan
Dub, Sharon
Dub, Jeannette
Dub, Hanuš
Kobschätzky, Hans
Sperber, Eckhard
Kowalke, Sebastian
Clemens, Nemann
Dost, Evelyn
Meyer, Stefanie
Scholze, Dirk
Volke, Ingrid
Kai, Schirmer
Will, Hans-Joachim
Aktivitäten

Zu de Maizières 10 Punkten der Deutschen Leitkultur

»Er selbst hat seinen Text als Diskussionsbeitrag bezeichnet«, sagt Elio Adler zu de Maizières Papier. »Und dazu ist er meiner Meinung nach hervorragend geeignet.« Der Berliner Zahnarzt hatte 2014 die »Werteinitiative« gegründet, eine jüdische Gruppe, deren Ziel die Stärkung freiheitlich-demokratischer Grundwerte und die Beziehung Deutschlands zu Israel ist. Angesichts der vielen Flüchtlinge aus Syrien müsse auch darüber gesprochen werden, welche Werte ihnen als Basis des Zusammenlebens vermittelt werden sollen, sagt Adler. »Wir erleben derzeit eine Enthemmung, die von vielen Seiten ausgeht, von rechten Parteien, die Bürger ermutigen, rassistisch zu agieren, von Linksextremen, die ihre Judenfeindlichkeit mit Verschwörungstheorien über das Kapital untermauern, und von Muslimen, die ihre religiösen und kulturellen Vorurteile auszuleben versuchen. Man weiß gar nicht, wogegen man zuerst etwas unternehmen soll.« Da begrüße er die Leitkulturdebatte. Es ginge doch nicht um »das Mindestmaß dessen, was alle machen müssen«, betont er, »sondern eher um eine Art Kompass, der die Richtung anzeigt«.

CHRISTLICH Adler berichtet, dass die meisten Juden in seiner Initiative sehr positiv auf die zehn Punkte reagiert hätten. »Einige wenige haben sich an der starken Betonung der christlichen Prägung gestört – aber das ist nun einmal faktisch in Deutschland so.«

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28524

Aktivitäten

Acht wichtige politische Standpunkte

Aus Anlass der Bundestagswahl 2017 hat ein lockerer Verbund jüdischer Deutscher die „Werteinitiative“ gegründet, um ihnen wichtige Themen vor der Wahl an maßgebliche Politiker heranzutragen. Die JÜDISCHE RUNDSCHAU druckt den aktuellen und vollständigen Text, auf den sich die Unterzeichner um Dr. Elio Adler geeinigt haben.

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