Aktivitäten

Wir haben zusammen mit über 180 anderen – meist jüdischen – Organisationen Twitter angeschrieben

Since its establishment, Twitter has become one of the world’s preeminent social media platforms for online discussions, where citizens, elected officials, and the media exercise their right to free expression and engage in healthy and productive conversations.

To maximize the probability that the future is good, the world needs an online platform where everyone can participate. Unfortunately, this is not the case, as Jewish users are subject to unrelenting harassment on Twitter.

We, the undersigned 180 nonprofit and civil rights organizations, believe that exchanges of ideas on Twitter must not undermine the safety or well-being of users, especially those from vulnerable communities.

Consistent with that principle, Twitter’s guidelines should afford protection to Jewish Twitter users from antisemitic content and harassment. This is particularly urgent given the record-breaking spike in antisemitic incidents over the last three years. For example, between 2020-2021, antisemitic incidents surged by 78% in the United Kingdom and 75% in France, while the United States saw an all-time high with 2,717 recorded antisemitic incidents, a 34% increase from the prior year.

In order to fight antisemitism properly, it must be defined.

Therefore, we call on you to update Twitter’s anti-hate policies by adopting the globally recognized IHRA Working Definition of Antisemitism as a guiding tool to stymie the spread of Jew hatred.

Nearly 40 countries, including the United States, have already endorsed or adopted the IHRA Working Definition. In addition, an overwhelming majority of civil society groups, at the forefront of the fight against antisemitism, encourage the use and adoption of the IHRA Working Definition.

The IHRA Working Definition covers various types of antisemitism, including justifying the killing of Jews in the name of radical ideology, Holocaust denial, and denying the Jewish right to self-determination in the State of Israel.

We believe the only way to truly grasp how pervasive antisemitism is on Twitter is to witness it. For this purpose, we present you with a data sample of more than 1,000 recent antisemitic tweets, all satisfying the IHRA Working
Definition, collected and vetted in an interactive database (attached in
Appendix A).

Adopting the IHRA Working Definition would provide Twitter with an effective and neutral tool to protect Jewish users from antisemitic content along with the hate and violence it can inspire (see Appendices B and C for more details).

We urge you to help Twitter rise to its commitment to be the “modern town square,” and facilitate a future that is good, by fully adopting the IHRA Working Definition of Antisemitism.

Aktivitäten Top WI-Talk

WI-Talk zum Iran: Aufstand für die Freiheit. Was Deutschland jetzt tun muss.

In diesem WI-Talk diskutieren Maryam Blumenthal (Bündnis 90/Die Grünen) und die Aktivistin Daniela Sepehri über die aktuelle Protestbewegung im Iran, die seit der Ermordung der 22-jährigen Jina Mahsa Amini Mitte September 2022 ausgelöst wurde.

Das menschenverachtende Regime der Islamischen Republik verübt seit 43 Jahren massive Menschenrechtsverbrechen, betreibt einen aggressiven Antisemitismus, finanziert Terror weltweit und sein langer Arm reicht bis nach Deutschland.

Moderation: Leonard Kamniski

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Treffen mit S.E. Botschafter Seibert

Das Verhältnis von Deutschland zu Israel ist für Jüdinnen und Juden von besonderer Bedeutung. Eine der Schlüsselpositionen dafür ist die des deutschen Botschafters in Israel und früheren Sprechers der Bundesregierung, Steffen Seibert. Botschafter Seibert zeigte sich besorgt darüber, dass gemäß Umfragen das Image Israels in Deutschland erheblich schlechter sei als umgekehrt.

Unser Vorsitzender führte u.a. das deutsche UN-Abstimmungsverhalten als eines der Ursachen dafür an.

Beide waren sich einig: das Besondere Verhältnis zwischen Israel und Deutschland basiert auf einer schmerzhaften Historie. Die Freundschaft und Partnerschaft zwischen beiden Ländern entwickelt sich jedoch heute durch gemeinsame Werte und viele gemeinsame Interessen.

Wir danken dem Botschafter Seibert für den freundlichen Austausch und freuen uns auf die Fortsetzung unseres Kontakts.

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Treffen mit Dr. Felor Badenberg, Vizepräsidentin Bundesamt für Verfassungsschutz

Seit Kurzem hat der deutsche Inlandsnachrichtendienst eine neue Vizepräsidentin, Frau Dr. Felor Badenberg. Im Gespräch zwischen der Vizepräsidentin und unserem Vorsitzenden erörterten wir den 360° Ansatz der WerteInitiative: die Gefährdung der Demokratie und damit einhergehend die antijüdischen Anfeindungen aus allen Richtungen erkennen und die Gesellschaft und den Staat ertüchtigen, ihnen angemessen entgegenzutreten. Ferner tauschten wir uns über die derzeit zu beobachtenden Mobilisierungsversuche in Teilen der rechten Szene im Bezug auf den russischen Angriffskrieg aus.

Schließlich war der allgegenwärtige Online-Hass ein Thema im Gespräch mit Frau Dr. Badenberg. Nach wie vor kann diesem nicht ausreichend begegnet werden. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass diesem entschieden entgegengetreten werden muss.

Danke für das interessante Treffen und Ihre Arbeit zum Schutz einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft.

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Treffen mit Dr. Florian Hengst, Antisemitismusbeauftragter der Generalstaatsanwaltschaft Berlin

Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hat einen neuen Beauftragten für das Thema Antisemitismus. Herr Dr. Florian Hengst löst seine Vorgängerin Claudia Vanoni ab, welche vor vier Jahren bundesweit eine der ersten Antisemitismusbeauftragten einer Staatsanwaltschaft war.

In unserem Gespräch ging es unter anderem um die verschiedenen Rechtsbereiche, die eine Rolle beim Schutz jüdischen Lebens spielen und die oft komplexen Zusammenhänge zwischen ihnen. Außerdem wurde schnell klar: An den Themen rund um die Gefährdung jüdischen Lebens lässt sich eine Vielzahl grundsätzlicher Probleme identifizieren und gegebenenfalls auch lösen.

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Umfrage „Jung und jüdisch in Deutschland“ – Jetzt teilnehmen!

Klima, Corona, Glaube, Diskriminierung, politische Teilhabemöglichkeiten – welche Themen beschäftigen Euch als junge Jüdinnen und Juden im Europäischen Jahr der Jugend 2022? Und welche Rolle spielt Euer Jüdischsein dabei?

Wir möchten mehr darüber erfahren und auch die Perspektive jüdischer Deutscher zwischen 15 und 35 in unsere politische Arbeit einbringen.

Die Teilnahme dauert nur 5-10 Minuten, beinhaltet sowohl offene als auch Multiple-Choice-Fragen und erfolgt anonym und DSGVO-konform.

Wir freuen uns über Eure Teilnahmen hier: https://survey.lamapoll.de/Jung-und-juedisch-in-Deutschland

Aktivitäten WI-Talk

WI-Talk: Islamismus vs. Rechtsextremismus

Sowohl der Islamismus als auch der Rechtsextremismus stellen eine reale Gefahr für unsere Demokratie und das jüdische Leben dar. Besonders gefährlich sind auch die Formen in ihrer legalistischen Ausprägung.

In diesem WI-Talk diskutieren Prof. Mouhanad Khorchide, Professor für Islamische Religionspädagogik an der Universität Münster, und Prof. Matthias Quent, Professor für Soziologie an der Hochschule Magdeburg, über Gemeinsamkeiten und eventuelle Unterschiede von Islamismus und Rechtsextremismus.

Moderation: Tina Adlersztejn

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Treffen mit Anikó Glogowski-Merten, kulturpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion

Am vergangenen Mittwoch trafen unser Vorsitzender Elio Adler und der Sprecher der WerteInitiative, Leonard Kaminski, die kulturpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Frau Anikó Glogowski-Merten, und ihr Team zum Austausch im Bundestag.

Nach der Vorstellung unserer Aktivitäten sprachen wir mit Frau Glogowski-Merten über unsere weiterhin bestehenden, gemeinsamen Sorgen über den auf der documenta fifteen gezeigten Antisemitismus. Wir haben erörtert, wie eine Wiederholung vermieden und mit Judenhass, auch in der Kulturszene, umgegangen werden kann. Unsere klare Forderung als WerteInitiaitve ist, die IHRA-Antisemitismusdefinition in staatliche Förderbedingungen aufzunehmen.

Wir danken Frau Glogowski-Merten und ihrem Team herzlich für das gute Gespräch und freuen uns auf den weiteren Austausch.

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Treffen mit Bärbel Bas, Präsidentin des Deutschen Bundestages

Am vergangenen Mittwoch trafen unser Vorsitzender Elio Adler und der Sprecher der WerteInitiative, Leonard Kaminski, Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) zum Austausch im Bundestag.

Gesprächsthemen waren die wirksame Bekämpfung des Antisemitismus und die Frage, wie unsere Gesellschaft eine emotionale Bindung zu freiheitlich-demokratischen Grundwerten erlangen kann. Wir waren uns darin einig, dass wir auf die Werte unseres Grundgesetzes, die uns das Leben in einer demokratischen Gesellschaft ermöglichen, durchaus stolz sein können. Diese Werte als Gesellschaft stolz erlebbar zu machen, sollte eines der Kernanliegen der Politik sein.

Wir danken Frau Bas herzlich für das gute Gespräch und freuen uns auf den weiteren Austausch.

Aktivitäten Top Veranstaltungen WI in der Diskussion

Werte(Initiative) in der Diskussion: „Operation Allah“ – Buchpräsentation von Ahmad Mansour

Die WerteInitiative lädt in ihrer Reihe „Werte(Initiative) in der Diskussion“ in Kooperation mit der Literaturhandlung den deutsch-israelischen Psychologen und Bestsellerautor Ahmad Mansour ein, sein neues Buch zu präsentieren.

Der Islamexperte, Bestsellerautor und Träger des Bundesverdienstkreuzes 2022, Ahmad Mansour, nimmt in seinem neuen Buch „Operation Allah“ den Politischen Islam innerhalb unserer demokratischen Strukturen in den Blick und plädiert für einen europäisch geprägten Islam mit demokratischen Werten.

Moderation: Leonard Kaminski, WerteInitiative e.V.

Über unseren Gast:

Ahmad Mansour ist Diplom-Psychologe und Autor aus Berlin. Geboren 1976 in Kfar Saba besitzt er die israelische und die deutsche Staatsangehörigkeit. 2018 gründete Mansour eine Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention, die verschiedene Projekte im Bildungs- und Integrationsbereich sowie in Justizvollzugsanstalten durchführt. Mansour engagiert sich zudem beharrlich gegen Antisemitismus. 2015 erschien sein Buch »Generation Allah. Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen«, im August 2018 folgte »Klartext zur Integration – Gegen falsche Toleranz und Panikmache«. Sein drittes Buch »Solidarisch Sein! Gegen Rassismus, Antisemitismus und Hass« erschien im Oktober 2020. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.

Der Eintritt ist kostenlos und nur mit Anmeldebestätigung. Anmeldung bis 27.September, unter: Anmeldeformular.