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Der Internationale Direktor vom “Marsch des Lebens” im Gespräch

Die freikirchliche Organisationen “Marsch des Lebens – March of Life” setzt sich für den Transport von Erinnerungsarbeit in die Zukunft ein: sie zeigt, wie das Gedenken an die Shoah zu einer pro-jüdischen und pro-israelischen Haltung im hier und jetzt führt.

Durch weltweite Projekte, Märsche und öffentliche Veranstaltungen trägt sie diesen Gedanken weit über Deutschland hinaus.

Im heutigen Gespräch unseres Vorsitzenden, Elio Adler, mit dem Internationalen Direktor, Heinz Reuss, wurde der gedanklicher Ansatz von “Marsch des Lebens” deutlich: Verantwortung nicht FÜR die Geschichte aber Verantwortung AUS der Geschichte. Eine beeindruckende Organisation, mit der wir weiterhin engen Kontakt halten werden.

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Treffen mit Andrea Lindholz, MdB (CSU)

Gestern trafen sich der Vorstandvorsitzende, Elio Adler, und die Geschäftsstellenleitung der WerteInitiative mit der Vorsitzenden des Ausschusses für Inneres und Heimat, Andrea Lindholz (CSU) im Bundestag.  Der Innenausschuss hat breit gefächerte Aufgaben. Es gilt innere Sicherheit für die Gemeinschaft und Bürgerrechte für den Einzelnen in Einklang zu bringen. Neben der parlamentarischen Kontrolle des Bundesministeriums des Innern und dessen nachgeordneter Bundesbehörden bereitet, er auch wichtige Gesetzesvorhaben vor, bevor diese im Plenum beschlossen werden können.

Nachdem wir die Arbeit der WerteInitiative vorgestellt haben, sprachen wir unter anderem über den Umgang mit der anti-Israelischen BDS-Kampagne, zu welcher wir Frau Lindholz ein Dossier übergaben.

Wir waren uns darüber einig, dass die freiheitlich-demokratische Grundordnung ein hohes Gut darstellt. Dieses zu bewahren und positiv zu besetzen trägt auch dazu bei, dem Extremismus in jeder Form entgegenzuwirken.

Im Zuge dessen sprachen wir auch über eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Feinden der Demokratie und mögliche Präventionsmaßnahmen. Wir danken Frau Lindholz für das Gespräch und bleiben gerne im Austausch.

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Es reicht: Online-Streit zwischen einer Antisemitismus-Aktivistin und einem Antisemitismus-Beauftragten

Wir haben die Auseinandersetzung zwischen Malca Goldstein-Wolf, einigen anderen Akteuren und dem baden-württembergischen Landesbeauftragten gegen Antisemitismus Michael Blume auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen aufmerksam verfolgt. Die ganze Causa ist aus unserer Sicht leider ein Paradebeispiel für eine Eskalation von Missverständnissen, die auf persönliche Verwundbarkeiten und Blackboxen stoßen. Das Ganze, verstärkt durch digitale Kurznachrichten mit Hashtags, und „Öl ins Feuer“ von Außenstehenden auf beiden Seiten.

Frau Goldstein-Wolf hatte in ihrem ursprünglichen Posting ein Gleichnis zwischen Mitteln zur Antisemitismusbekämpfung und der Bekämpfung von Drogenkonsum gezogen. Dies, um kritisch auf Herrn Blumes Kooperation mit JUMA und damit der Gefahr des legalistischen Islamismus aufmerksam zu machen.

Herr Blume bezieht die darin enthaltenen, auf JUMA und deren Gründer bezogenen Hashtags „Muslimbrüder“ und „Chebli“ und das Gleichnis des „Dealens“, auf sich und fasst das Ganze als höhnischen Tweet und herabwürdigende, rassistische und verschwörungstheoretische Metaphern und sogar als Angriff auf seine Familie auf.

Frau Goldstein-Wolf hatte jedoch nicht Herrn Blume in die Nähe der Muslimbrüder gerückt, sondern JUMA. Die Hashtags bezogen sich nicht auf Herrn Blume, sondern auf JUMA. Seine Ehe ist nirgendwo erwähnt wie von Herrn Blume in diesem Zusammenhang vermutet wurde. Seine Familie ist an keiner Stelle Gegenstand der Diskussion. Frau Goldstein-Wolf hatte – über das Gleichnis „der schickt einen Junkie zum Dealer“  – darauf aufmerksam machen wollen, dass man Antisemitismus nicht mit Akteuren bekämpfen könne, die selbst problematische Beziehungen in demokratiefeindliche und antisemitische Milieus haben.

Herr Blume kontert mit “bezahlten rechten Trolls” sowie „Verschwörungstheoretikern“ und bringt damit Frau Goldstein-Wolf in Zusammenhang mit diesen.

Er verrennt sich vollkommen emotional und vermeidet eine sachliche Diskussion zum eigentlichen Thema, nämlich JUMA, deren Verbindungen und geeignete Mittel der Antisemitismusbekämpfung. Dies führt sogar dazu, dass Herr Blume die Infragestellung des Jüdischseins von Frau Goldstein-Wolf auch durch andere Personen in seinem Tweet mit den Worten „unklarer Religionszugehörigkeit“ aufgreift und ein Posting, das in diesem Zusammenhang den Ausdruck „Kostumjüde“ enthält, liked.

Das Jüdischsein von Frau Goldstein-Wolf tut fachlich überhaupt nichts zur Sache und die Diskussion darüber verurteilen wir

Im zugrunde liegenden Blog-Artikel von Herrn Blume folgt, unter der Überschrift, in der auch Eichmann erwähnt ist, ein sich gegen Antisemitismus aussprechender Text zu Ethnonationalismus, zu den Gefahren des digitalisierten Verschwörungsalltags, Trolls usw.

Aus der Kombination mit der Überschrift wird – bis hinauf zum Wiesenthal-Center –  von der Jerusalem Post behauptet, dass Herr Blume „einen Juden mit einem Nazi vergleicht“.

Aus beidem wird erkennbar, wie sinnlos eskaliert die Angelegenheit ist, wie schlimm für die persönlich Betroffenen und was für ein gefundenes Futter für alle es ist, die als vermeintliche Fürsprecher auf beiden Seiten möglicherweise auch eine eigene Agenda verfolgen.

Herr Blume ist genau in die Falle getappt, auf die er eigentlich mit der „Gefahr der digitalen Verrohung“ aufmerksam machen wollte. Der Nährboden dafür ist auch in dieser Auseinandersetzung gewachsen. Vor lauter „ich lasse mich von niemandem einschüchtern“ hat er sich zwar zur Wehr gesetzt, aber das eigentlich von Frau Goldstein-Wolf zur Sprache gebrachte Thema vollkommen ignoriert bzw. durch einen anderen „Schauplatz“ überlagert.

Leider können wir keinen eigenen Eindruck von Herrn Blume einbringen, da er auf unser Anschreiben zur Kontaktaufnahme vom 16.10.2018 bislang nicht reagiert hat.

Aber wir wissen eines: So kann es nicht weitergehen. Sowohl das Amt des baden-württembergischen Landesbeauftragten gegen Antisemitismus als auch das Vertrauensverhältnis zur jüdischen Community nimmt Schaden. Es wäre am Amtsinhaber, dem entgegenzuwirken. Frau Goldstein-Wolf und er sollten auf derselben Seite stehen und Antisemitismus bekämpfen, nicht einander. Sinngemäß gilt das Gleiche auch für Herrn Erken.

Herr Blume kann sich selbstverständlich gegen einen möglicherweise von Ihm als unangemessen empfundenen Ton zur Wehr setzen. Er ist aber der Profi und Frau Goldstein-Wolf eine Aktivistin. Es ist für einen Profi schlichtweg unwürdig, die Situation weiter in Twitter und auch durch diverse Likes von Äußerungen anderer Kommentatoren zu eskalieren.

Wir erwarten eine Debatte, die abseits von persönlichen und öffentlichen Anschuldigungen sachlich und an Inhalten geführt wird. Hierzu gehört auch, dass Herr Blume zum ursprünglichen Hinweis von Frau Goldstein-Wolf betreffend JUMA inhaltlich Stellung nehmen.

Ergänzung:

Es ging uns darum, dass beide Seiten einen innerlichen Schritt zurück gehen und die Angelegenheit mit etwas besonnenem Abstand betrachten. Neben den unmittelbar Betroffenen fordern wir auch die vielen Zuschauer und Mitmischer auf, sich sachlich und konstruktiv zu verhalten. Wir haben uns nicht an einer Hetzkampagne gegen die eine oder andere Seite beteiligt, sondern sachlich dargestellt, wo die Kommunikation offenbar missverstanden wurde und so aus den Fugen geraten ist und was an den jeweiligen Aussagen und Verhalten wir in diesem – und nur diesem aktuellen – Fall kritisieren. Die Interpretation, wir würden Herrn Blumes Rücktritt fordern weisen wir ausdrücklich zurück. Wäre das unsere Meinung, hätten wir das geschrieben!

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Treffen mit der Bundesjustizministerin

Im Rahmen unserer Arbeit führen wir viele Gespräche zu Fragen des Umgangs von Gesellschaft und Politik mit Gefährdungen der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung.

Gestern trafen sich unsere Vorstände Elio Adler und Daniel Kohn mit der Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz, Frau Katarina Barley (SPD). Anlass des Besuches im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz war die Vorstellung der WerteInitiative und die Übergabe unseres BDS-Dossiers. Wir sprachen mit der Ministerin über die zunehmenden Gefahren für die Gesellschaft und die Demokratie und erörterten, welche Rolle das Thema “Antisemitismus” dabei spielt. Außerdem ging es um unsere Einschätzung zu Möglichkeiten zur “Heilung” dieser Entwicklungen. Frau Barley war an unserer Sicht sehr interessiert. Wir danken Frau Bundesministerin Barley für das Gespräch.

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Kein Visum für Terroristen!

Am Freitag, den 15. März, sollen die verurteilten palästinensische Terroristin Rasmea Odeh und die terroristische Organisationen unterstützende Dichterin Dareen Tatour in Berlin-Kreuzberg auftreten. Unter dem Titel “Palästinensische Frauen im Befreiungskampf” soll die antiisraelische Veranstaltung stattfinden, die vom PFLP-nahen “Samidoun”-Netzwerk sowie der “Palästinensische Jugendbewegung” (HIRAK) organisiert wird. Zusätzlich tritt die Kampagne “Boycott, Divestment and Sanctions” (BDS) als Unterstützer auf.
Die PFLP wird EU-weit als terroristische Vereinigung gelistet, die seit den 1970er Jahren für zahlreiche Terroranschläge in Israel und Europa verantwortlich ist. Rasmeah Odeh war an verschiedenen Bombenschlägen in Israel beteiligt und zu lebenslanger Haft verurteilt, doch ist durch einen Gefangenenaustausch vorzeitig entlassen worden.
Mit solchen Veranstaltungen wird die Unterstützung des antiisraelischen Terrorismus in Deutschland hoffähig gemacht und terroristischen Vereinigungen eine Plattform geboten. Die WerteInitiative verurteilt diese Veranstaltung aufs Schärfste. Solche Zusammenkünfte befördern nicht nur den Antisemitismus in der Gesellschaft, sie widersprechen auch einer freiheitlichen demokratischen Gesellschaftskultur.
Besonders bedenklich dabei ist, dass dies nach Laila Khaled im Jahr 2016 mindestens der zweite Fall einer ehemaligen Terroristin ist, die eigentlich kein Visum für die Einreise nach Deutschland hätte erhalten sollen, aber dennoch einreisen darf. Kein Visum für Terroristen!

https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/warum-darf-diese-terroristin-in-berlin-auftreten?fbclid=IwAR2cRWtxLOZuq1D9Za-A0L7dXWnGQlJB6_aXhDhBxBvSwTD8eiw_ltYbH4I

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WerteInitiative: „Hisbollah insgesamt in Deutschland als Terrororganisation verbieten“

“Die extremistische, schiitische Hisbollah wurde bereits von Israel (1989), den USA (1997), den Niederlanden (2004), Kanada (2002), dem Golf-Kooperationsrat (2016) und sogar der Arabischen Liga (2016) insgesamt als terroristische Organisation eingestuft und verboten. Neu wird sich auch Grossbritannien diesem Verbot anschliessen. Deutschland lehnt dies bisher ab. 

 

Deutschland unterteilt die Hisbollah künstlich in einen militärischen und einen politischen Flügel und hat nur ersteren verboten. Die Hisbollah selbst kennt diese Unterteilung nicht und lehnt diese Unterscheidung seit jeher aktiv ab. Sie finanziert sich im Wesentlichen aus zwei Quellen: Aus dem Iran und durch Kriminalität.

Elio Adler, Vorstandsvorsitzender der WerteInitiative – jüdisch-deutsche Positionen e.V. fordert nun in einer Medienmitteilung, Hisbollah insgesamt auch in Deutschland als Terrororganisation zu verbieten: „Diese Terrororganisation muss auch bei uns in Deutschland vollständig verboten werden. Als jüdische Bürger Deutschlands sehen wir hier den direkten Zusammenhang zwischen Innen- und Aussenpolitik.“ so Adler.

Hisbollah-Funktionäre seien auch regelmässige Teilnehmer des unsäglichen AlQuds-Marsches in Berlin. Für Adler ist klar: „Die Hisbollah schadet Deutschland täglich: Drogenhandel und Geldwäsche zu Gunsten der Terroristen finden täglich vor unseren Augen statt. Die so „verdienten“ Gelder fliessen zu grossen Teilen in den Nahen Osten und finanzieren so Terror und Krieg.“

 

Weniger Kriminalität auf Deutschlands Strassen

Die WerteInitiative fordert folgende drei Massnahmen: Die Finanzströme der Hisbollah austrocknen, den Verfolgungsdruck erhöhen und neben dem militärischen soll auch der sogenannte „politische“ Arm der Hisbollah in Deutschland verboten werden.

„Die Hisbollah muss als Ganzes als Terrororganisation verboten werden.” sagt Elio Adler.

Laut der WerteInitiative würde ein Verbot der ganzen Hisbollah ausserdem zu weniger Kriminalität auf Deutschlands Strassen führen. Eine Schwächung der militärischen Ressourcen der Organisation im Libanon/Syrien, würde die Wahrscheinlichkeit eines Krieges zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon und/oder dem Iran senken. Deutschland könnte so helfen, einen Krieg zu verhindern, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern, so die WerteInitiative.”

 

 

Link zum Artikel auf Audiatur-Online: https://www.audiatur-online.ch/2019/03/07/werteinitiative-hisbollah-insgesamt-in-deutschland-als-terrororganisation-verbieten/

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Die Hizbollah muss in Deutschland insgesamt verboten werden

Die extremistische, schiitische Hisbollah wurde bereits von Israel (1989), den USA (1997), den Niederlanden (2004), Kanada (2002), dem Golf-Kooperationsrat (2016), Großbritannien (2019) und sogar der Arabischen Liga (2016) insgesamt als terroristische Organisation eingestuft und verboten. Deutschland lehnt dies bisher ab.

Deutschland unterteilt die Hisbollah künstlich in einen militärischen und einen politischen Flügel und hat nur ersteren verboten. Die Hisbollah selbst kennt diese Unterteilung nicht und lehnt diese Unterscheidung seit jeher aktiv ab. Sie finanziert sich im Wesentlichen aus zwei Quellen: Aus dem Iran und durch Kriminalität.

Elio Adler, Vorstandsvorsitzender der WerteInitiative – jüdisch-deutsche Positionen e.V.: „Diese Terrororganisation muss auch bei uns in Deutschland vollständig verboten werden. Als jüdische Bürger Deutschlands sehen wir hier den direkten Zusammenhang zwischen Innen- und Außenpolitik. Hisbollah-Funktionäre sind u.a. auch regelmäßig Teilnehmer des unsäglichen AlQuds-Marsches in Berlin. Die Hisbollah schadet Deutschland täglich: Drogenhandel und Geldwäsche zu Gunsten der Terroristen finden täglich vor unseren Augen statt. Die so „verdienten“ Gelder fließen zu großen Teilen in den Nahen Osten und finanzieren so Terror und Krieg. Wir fordern drei Maßnahmen: Finanzströme der Hisbollah austrocknen, den Verfolgungsdruck erhöhen und neben dem militärischen auch den sog. “politischen” Arm der Hisbollah verbieten. Die Hisbollah muss als Ganzes als Terrororganisation verboten werden.”

Die Folgen wären:
– Weniger Kriminalität auf Deutschlands Straßen.
– Eine Schwächung der militärischen Ressourcen der Organisation im Libanon/Syrien. Damit sinkt u.a. die Wahrscheinlichkeit eines Krieges zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon und/oder dem Iran. Deutschland könnte so helfen, einen Krieg zu verhindern, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern.
– Eine Schwächung der Hisbollah bremst die Ansiedlung von Schiiten und die gleichzeitige Vertreibung von Sunniten in Syrien. Wie sollen die sunnitischen Flüchtlinge, die sich derzeit in Deutschland befinden, in eine Gegend zurückkehren, die aggressiv-schiitisch dominiert wird? Weitreichende Folgen wären das Ergebnis: die Hisbollah und der aggressive Iran werden weitere Fluchtwellen auslösen.

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Gespräch im Bundesinnenministerium bei Staatssekretär Dr. Markus Kerber

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ist für uns als innenpolitisch aktiver Verein einer der wichtigsten  Ansprechpartner. Im heutigen Treffen zwischen Herrn Staatssekretär Dr. Markus Kerber, unserem Mitglied Ben Salomo und unserem Vorsitzenden Elio Adler, haben wir die unsererseits wichtigen Elemente, welche Gefahren für den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland bedeuten, besprochen. Es war sehr erfreulich zu sehen, dass seitens Herrn Dr. Kerber und der ebenfalls anwesenden, weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BMI sowohl ein sehr ähnliches Verständnis im Hinblick auf die Probleme besteht, als auch viele unserer möglichen Lösungsansätze gut nachvollzogen werden konnten. Als eines von vielen Themen war der Umgang mit der anti-israelischen BDS-Bewegung, zu welcher wir dem Staatssekretär ein Dossier übergeben haben. Umgang mit jeglichen Extremisten, Integration und die Notwendigkeit eine „wehrhafte Demokratie“ zu sein, war weiterer Inhalt des Gesprächs.

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Ein Abend mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus

Auf Einladung der Berliner CDU-Fraktion fand der nunmehr 4. “Politische Gesprächskreis jüdischer Berliner” statt. Gast des Abends war der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus. Brinkhaus hatte im September 2018 – für Außenstehende überraschend – seinen Vorgänger, Volker Kauder, abgelöst.

Mehr Teilnehmer als angemeldet nutzten die Gelegenheit, Herrn Brinkhaus zu den Themen zu befragen, die ihnen unter den Nägeln brannten. Da sich viele gesellschaftliche und politische Problembereiche am Thema “Antisemitismus” festmachen lassen begann schnell eine teilweise sehr emotionale Diskussion. An der sich neben Herrn Brinkhaus auch die Gastgeber, Frau Seibeld und Herr Dregger intensiv und konstruktiv beteiligt haben.

Es wurde deutlich, wie mühsam  – trotz gutem Willen den Akteure – politische Prozesse sein können und wie groß die Erwartungen seitens uns Bürgern sind. Die vielen Maßnahmen, welche auf bundes- und landespolitischer Ebene bereits verabschiedet wurden, stoßen, wenn es an die konkrete Umsetzung geht, immer wieder an Grenzen. Die Teilnehmer forderten vor allem eine “konsistente Politik”, welche von der Außenpolitik (Umgang mit Israel und dem Iran) bis zur Innenpolitik (u.a. Umgang mit BDS, Integration, UNWRA, Rechtsstaat) freiheitlich-demokratische Werte kompromisslos um- und durchsetzt.

Wir danken der Berliner CDU-Fraktion sehr für diesen für uns wichtigen und interessanten Abend.