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Die “Initiative Säkularer Islam” stellt sich vor

Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich die „Initiative Säkularer Islam“ gegründet hat und sich nun auch prominent der Öffentlichkeit vorstellte. Die Initiative säkularer Islam setzt ein richtiges Zeichen zur richtigen Zeit.

Fotos: Markus Hibbeler (7x), Willi Winzer (1x)

Der Dialog und die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen, glaubwürdigen Verfechtern der freiheitlich-demokratischen Grundordnung – egal welcher Religion – ist für uns jüdische Deutsche ein zentrales Anliegen. Dies vor dem Hintergrund, dass es gerade in einigen der bisherig-etablierten islamischen Verbände einige Probleme wie beispielsweise beim Frauenbild oder dem Thema Antisemitismus gibt. Die WerteInitiative und die Initiative Säkularer Islam beabsichtigen, in engem Austausch zu sein. Wir alle können einen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben leisten. Die WerteInitiative wird gleichgesinnten Organisationen und Personen immer positiv entgegentreten.

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WerteInitiative bei Initiative säkularer Islam

Am 25.02. berichtete der Deutschlandfunk über die Veranstaltung der Initiative säkularer Islam. Hier der Link zum Beitrag des Deutschlandfunks.

„Wenn es um die Gleichberechtigung der Frau und um Antisemitismus geht, gibt es in diesem Land nichts zu verhandeln, liebe Freundinnen und Freunde“, sagt Toprak.  So ist zur Vorstellung der Initiative auch Elio Adler von der jüdisch-deutschen „WerteInitiative“ eingeladen.

Adler begrüßt die muslimische Gründung ebenso wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der allerdings betont, er sei als Mitglied des Bundestages und „politischer Mensch“ gekommen. Spahn sagt, es gehe ihm darum, „wie wir diejenigen stärken können und unterstützen können, die einen säkularen Islam, einen Islam, der nicht einen Anspruch hat ins Weltliche, ins Staatliche, tatsächlich hier in Deutschland stärken wollen, vertreten wollen – wie wir denen helfen können.“

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Treffen mit MdB Kindler

Am 13.02. haben wir Sven-Christian Kindler, Mitglied der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen, getroffen. Wir haben in vielen Bereichen sehr übereinstimmende Wahrnehmungen und Prognosen der Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht und in Zukunft stehen wird.

So waren wir uns z.B. darin einig, dass es wichtig ist, zur Bekämpfung des israelbezogenen Antisemitismus genau zu differenzieren wie man mit antisemitischen Organisationen wie der anti-israelischen Boykott-Kampagne BDS umgeht. Dabei geht es darum, keine Organisationen zu legitimieren, die die Grenze zwischen einer differenzierten Kritik an der israelischen Regierungspolitik in Richtung Israel-Hass überschreiten. Solche Organisationen dürfen keine offiziellen Kooperationspartner bei steuerlich subventionierten und öffentlichen Veranstaltungen sein.

Herr Kindler lobte die Arbeit der WerteInitiative und sieht sie als positives und wichtiges Zeichen jüdischen Lebens und zivilgesellschaftlicher politischer Arbeit in Deutschland. Ein weiterer, gegenseitiger Austausch ist verabredet

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Übergabe des BDS Dossiers an Felix Klein

Am gestrigen Tag haben wir ein Treffen mit dem Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung, Dr. Felix Klein, genutzt, um ihm ein Dossier über die anti-israelische Boykott-Kampagne zu übergeben. Er ist sich über die Hintergründe und wahren Absichten der BDS-Kampage sehr bewusst und hat uns darin bestärkt, politische Entscheidungsträger verstärkt darauf hinzuweisen.
Herr Dr. Klein hat uns einige Eindrücke in seine aktuelle Tätigkeit und seine Pläne gegeben: Er versucht wirklich, Dinge zu bewegen. Vielen Dank, Herr Dr. Klein, für Ihre Arbeit, die nicht nur der jüdischen Minderheit, sondern ebenso dem gesamtgesellschaftlichen Frieden in Deutschland dient: denn die Antisemiten sind meist auch die Feinde der freiheitlich demokratischen Gesellschaftskultur.

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Treffen mit MdB Konstantin von Notz

Am 29.01. trafen sich der Vorstandsvorsitzende, Elio Adler, und der Vorstandsreferent der WerteInitiative, Aras-Nathan Keul, mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Herrn Konstantin von Notz.

Nach einem angeregten Austausch über die Bedrohungen unserer Liberalität durch organisierte Rechtsextreme und andere Feinde der freiheitlich-demokratischen Grundordnung waren wir uns einig, dass eine Gesellschaft deren Werte und Freiheiten angegriffen werden, auch neue Wege zu deren Verteidigung beschreiten müssen. Ohne dabei Etatismus zu fordern kommt dem Staat dabei dennoch eine große Verantwortung zu. Wir danken Herrn von Notz und seinem Büro für das Gespräch und haben verabredet, gegenseitig in Verbindung zu bleiben.

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Mitgliederversammlung der WerteInitiative

Am 20.01.2019 fand die Mitgliederversammlung der WerteInitiative statt. Über 30 Teilnehmer trafen sich in Berlin in harmonischer und konstruktiver Atmosphäre.

Vor der Veranstaltung wurde die Ehrenmitgliedschaft an Herrn Stefan Kaller, Ministerialdirektor im Bundesministerium des Innern und Leiter der Abteilung „Öffentliche Sicherheit“, verliehen. Neben einem Überblick über die Aktivitäten des Vereins wurden nach angeregter Diskussion die „Grundhaltungen der WerteInitiative“ verabschiedet. Alle waren sich der Bedeutung dieses Textes bewusst, schließlich stellt er  die Grundlage unserer  politischen Arbeit dar. Wir danken allen Anwesenden für ihre engagierte Teilnahme, und Herrn Dr. Skoblo für seine Unterstützung der Veranstaltung.

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Die WI beim runden Tisch der US-Botschaft

Im Gespräch mit der stellvertretenden US-Botschafterin, Robin Quinville, und der Leiterin des United States Holocaust Memorial Museum, Sara J. Bloomfield, ging es um Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Bereich Erinnerungsarbeit. In den USA wie bei uns geht die Bereitschaft, Texte zu lesen stetig zurück; auch fühlen sich die Menschen so durch andere, akutere Probleme belastet, dass das Interesse an Geschichte stark zurückgedrängt wird. Unser Vorsitzender, Elio Adler, betonte in der Runde, dass für alle, die Geschichte vermitteln wollen, der Bezug der Geschichte zum Heute besonders bedeutend ist; viele der Antworten auf drängende, aktuelle Fragen können durch historische Einordnung oder durch historische Erfahrungen leichter gefunden werden.

Fotos (c) US-Botschaft-Berlin

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Treffen mit MdB Strasser

Der FDP-Bundestagsabgeordnete, Herr Benjamin Strasser, ist Mitglied des Innenausschusses sowie Berichterstatter der Fraktion für die föderale Sicherheitsarchitektur sowie u.a. die Nachrichtendienste.

Er hat daher ein besonderes Verständnis für die Gefährdungslage, in der sich Juden in Deutschland befinden. Wir waren uns sehr einig darin, dass diese Gefährdung jüdischen Lebens “nur” beispielhaft für eine Gesamtgefährdung ist, welche sich die Gesellschaft ausgesetzt sieht. Die WerteInitiative hat ihm ein Dossier bzgl. der anti-israelischen Boykottkampagne übergeben, die u.E. auf scheinheilige Weise Antisemitismus nährt und so dem friedlichen Zusammenleben in einer pluralen Gesellschaft schadet. Vielen Dank für das Gespräch!